AOK passt ihre Organisationsstrukturen laufend den Marktbedingungen an

09.10.2008 | Berlin
"Die AOK-Gemeinschaft passt ihre Organisationsstrukturen laufend an die sich wandelnden Marktbedingungen an." So kommentierte Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, am Donnerstag (9. Oktober) Äußerungen der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse".

Die Gesundheitsministerin hatte dort gesagt: "Es wäre eine Überlegung wert, wenn die Allgemeinen Ortskrankenkassen sich zu einer Bundes-AOK zusammen schließen würden. Das dauert zwar noch lange, wäre aber der richtige Schritt, um die regionale Risikoverteilung zu verbessern", sowie die Verwaltungskosten zu senken und eine größere Verhandlungsmacht gegenüber Leistungsanbietern zu gewinnen.

Ahrens erklärte, die Gremien der AOKs hätten beschlossen, die von der Ministerin geforderten wirtschaftlichen Vorteile durch ein gesteuertes System der AOKs zu realisieren. "Die AOK hat ihre Aufstellung immer wieder den Markterfordernissen angepasst", betonte Ahrens. Das werde deutlich durch die Vereinigungen der AOK Rheinland und der AOK Hamburg zur AOK Rheinland/Hamburg sowie der AOK Sachsen und der AOK Thüringen zur AOK PLUS. Dieser Prozess werde weitergehen.

Die AOKs seien jetzt damit beschäftigt, das Beste für ihre Mitglieder aus der neuen Gesundheitsfonds-Welt zu machen. Schon heute sei die AOK-Gemeinschaft führend bei der Realisierung von Kostenvorteilen für ihre Mitglieder durch eine bundesweite Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen. Auch die Verwaltungskosten optimiere die AOK-Gemeinschaft laufend. Dabei sei jedoch wichtig, dass die gute Beratung der Versicherten, die natürlich Verwaltungskosten bedeute, weiter beibehalten werde. Gerade die persönliche Betreuung von Versicherten zeichne die AOK aus.

Quelle: Pressemeldung AOK

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