Abbott schließt Akquisition von Solvay Pharmaceuticals ab

16.02.2010 | Ludwigshafen
Abbott hat heute die Akquisition von Solvay Pharmaceuticals abgeschlossen. Die Transaktion hat einen Wert von 4,5 Milliarden Euro (6,2 Milliarden US-Dollar).

Durch die Übernahme der belgischen Solvay Pharmaceuticals erweitert Abbott sein Angebot um ein breit gefächertes Portfolio pharmazeutischer Produkte, die das Angebot Abbotts gut ergänzen, und erhöht seine internationale Marktpräsenz in wichtigen Schwellenländern.

Abbott geht von einer Steigerung seines Umsatzes im Jahr 2010 um rund 2,9 Milliarden US-Dollar durch die Übernahme aus, größtenteils außerhalb der USA. Außerdem erwartet Abbott, dass sich die jährlichen Investitionen in die pharmazeutische Forschung und Entwicklung um rund 500 Millionen US-Dollar erhöhen werden.

"Die Akquisition von Solvay Pharmaceuticals ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, die Präsenz von Abbott in wichtigen Märkten zu verstärken und nachhaltiges Wachstum zu erzielen", sagte Miles D. White, Chairman und Chief Executive Officer von Abbott. "Wir führen die Produkte von Abbott und Solvay auf neuen Wachstumsmärkten ein und erhöhen den Umfang unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung. So kann Abbott künftig weiteres Wachstum im pharmazeutischen Markt vorantreiben."

Abbott verfügt über ein starkes Portfolio pharmazeutischer Spezialpräparate, Solvay bringt weitere kontinuierlich erfolgreiche Produkte mit, einschließlich Marken-Generika. Mit diesen Produkten wird Abbott sein pharmazeutisches Geschäft weiter diversifizieren und sich ein signifikantes Wachstumspotenzial erschließen. Abbott ergänzt damit seine Präsenz und Expertise in spezialisierten Märkten wie z.B. im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurowissenschaft und Gastroenterologie. Außerdem wird Abbott künftig Therapien zur Behandlung hormoneller Störungen bei Frauen und Männern sowie exokriner Pankreasinsuffizienz (Unfähigkeit zur richtigen Verdauung von Nahrungsmitteln) anbieten. Diese Krankheit ist assoziiert mit verschiedenen Grunderkrankungen wie zystische Pankreasfibrose und chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

"Durch den Zusammenschluss der pharmazeutischen Geschäftsaktivitäten von Solvay und Abbott kann Abbott eine marktführende Position in wichtigen Schwellenländern erzielen, in denen sich große Chancen für Marken-Generika bieten", sagte Olivier Bohuon, Executive Vice President, Pharmaceutical Products Group, Abbott. "Durch die Übernahme von Solvay Pharmaceuticals werden wir unser Wachstum beschleunigen und unsere Führungsposition in diesem Bereich ausbauen. Wir werden sicherstellen, dass Abbott über die Infrastruktur, die Reichweite und das Produktportfolio verfügt, mit dem die Bedürfnisse unserer Patienten auf der ganzen Welt erfüllt werden können."

Solvay Pharmaceuticals ist nun Teil der internationalen Pharmaceutical Products Group von Abbott. Werner Cautreels, Chief Executive Officer von Solvay Pharmaceuticals, wird den Prozess des Übergangs unterstützen und das Unternehmen anschließend verlassen.

Die von Abbott veröffentlichte Mitteilung über den erwarteten Gewinn je Aktie im ersten Quartal und im Gesamtjahr 2010 reflektiert bereits den Einfluss der Übernahme von Solvay Pharmaceuticals.

Wie zuvor bereits mitgeteilt, schließt die vertragliche Vereinbarung zu der Transaktion Zahlungen von bis zu 300 Millionen Euro ein, wenn zwischen 2011 und 2013 bestimmte Milestones erreicht werden.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Abbott

Einige Aussagen in dieser Pressemitteilung können einen zukunftsgerichteten Charakter im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 haben. Abbott weist darauf hin, dass diese zukunftsgerichteten Aussagen Risiken und Unwägbarkeiten enthalten können, die wiederum dazu führen könnten, dass tatsächliche Ergebnisse erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten abweichen. Wirtschaftliche Entwicklungen, Wettbewerbsbedingungen, Regierungsentscheidungen, technische und andere Faktoren, die Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten von Abbott haben könnten, werden in Artikel 1A, "Risikofaktoren", unseres Geschäftsberichts auf dem bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Formular 10-K für das am 31. Dezember 2008 beendete Jahr genannt. Abbott ist nicht verpflichtet, wegen nachträglicher Ereignisse oder Entwicklungen Berichtigungen irgendwelcher Art an zukunftsgerichteten Aussagen vorzunehmen.

Quelle: Pressemeldung Abbott GmbH & Co. KG

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