Advocard Jahresbilanz: Rekordergebnis untermauert Unternehmensstrategie

28.03.2007 | Hamburg
Der Hamburger Rechtsschutzversicherer Advocard AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 Beiträge in Höhe von 180,9 Millionen Euro verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr (177,7 Millionen Euro) bedeutet das eine Steigerung um 1,8 Prozent.

Das Gesamtergebnis nach Steuern wuchs im gleichen Zeitraum von 12,9 auf 13, 2 Millionen Euro. Zur dieser positiven Ertragsentwicklung trugen neben den gestiegenen Beitragseinnahmen eine gesunkene Schadenquote bei. Dies hat die AMB Generali-Tochter bei ihrer Bilanz-Pressekonferenz in Hamburg bekannt gegeben. Die Schadenquote der auf Rechtsschutz spezialisierten Versicherung lag dabei mit 64,2 Prozent knapp 2 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr, während sich die Gesamtkostenquote mit 30,4 Prozent ebenfalls leicht rückläufig entwickelte. Auch die mit 4,5 Prozent weiterhin überdurchschnittliche Nettoverzinsung der Kapitalanlagen schlug sich im Gesamtergebnis positiv nieder. Mit einem versicherungstechnischen Bruttoergebnis vor Schwankungsrückstellungen von 94,5 Prozent schloss Advocard im Jahr 2006 erneut deutlich besser ab als der Gesamtmarkt. Die Branche befindet sich nach dem Katastrophenjahr 2005 wieder auf dem Weg der Besserung, bewegt sich mit einem versicherungstechnischen Ergebnis von durchschnittlich 101,0 Prozent aber noch immer in der Verlustzone.

Klare Absage an "Rechtsberatung light" in Deutschland

Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Advocard AG zeigte sich hochzufrieden darüber, dass es "Anwalts Liebling" mit diesem Ergebnis gelungen sei, die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre fortzuschreiben: "Wir haben unser Rekordjahr 2005 bei allen wichtigen Kennziffern nochmals übertroffen", lautete sein Fazit. Der Advocard-Chef führt diese Entwicklung in allererster Linie auf die Unternehmensstrategie zurück. "Wir richten uns konsequent - konträr zum Branchentrend - gegen eine "Rechtsberatung light" aus. Die erstklassige Rechtsberatung bei einem Anwalt vor Ort ist einer der Erfolgsfaktoren für Advocard - als Anwalts Liebling", sagte Dr. Eichmann. Advocard habe wieder bewiesen, dass die persönliche Betreuung durch erfahrene Anwälte bei deutlich höherer Beratungsqualität wirtschaftlich zu betreiben sei.

Partnerschaft mit Deutschem Anwaltverein als Gütesiegel

Als zusätzliche Bestätigung seines auf Qualitätsberatung orientierten Kurses bewertete der Vorstand der Advocard, dass der Deutsche Anwaltverein als Standesvertretung der Rechtsanwälte diese Bemühung anerkannt habe, indem er jüngst mit Advocard eine exklusive Empfehlungspartnerschaft abgeschlossen hat.

Die Vereinbarung mit dem Deutschen Anwaltverein, so der Vorstandsvorsitzende, bringe in erster Linie die enge, partnerschaftliche Bindung der Advocard Rechtschutzversicherung AG zur Anwaltschaft zum Ausdruck. Sie garantiere Anwälten und Mandanten im Schadenfall eine schnellstmögliche Abwicklung seitens des Versicherers. Gleichzeitig sei sie ein sichtbares Signal für die Erhaltung der anwaltlichen Beratung in der Kanzlei für alle Versicherten. Eichmann betonte dabei, dass Advocard sich nicht grundsätzlich gegen die telefonische Rechtsberatung ausgesprochen habe und diese seinen Kunden selbstverständlich als zusätzliche Serviceleistung durch den Anwalt vor Ort anbiete, falls der Kunde dies wünsche. Gleichzeitig halte man bei Advocard auch weiterhin an der Überzeugung fest, dass in der großen Mehrzahl aller Fälle ein Telefongespräch nur ein erster Schritt zur Einschätzung des vorliegenden Falles sein könne. Danach müsse fast immer ein persönliches Gespräch folgen, in dessen Verlauf der beratende Anwalt intensiv mit dem Mandanten sprechen, einschlägige Dokumente prüfen, die Chancen abwägen und weitere Schritte festlegen könne. Nur so sei in jedem Fall eine optimale juristische Betreuung gewährleistet.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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