BASF baut neue Anlage für Methylamine in Geismar, Louisiana

18.05.2009 | Ludwigshafen
Die BASF baut eine neue Anlage zur Herstellung von Methylaminen an ihrem Verbundstandort in Geismar, Louisiana, USA. Die Anlage soll im Jahr 2011 in Betrieb gehen. Die in der Anlage gefertigten Methylamine dienen als Rohstoffe für etwa 20 verschiedene Spezialamine, die BASF am gleichen Standort in vorhandenen Produktionsanlagen herstellt.

Die BASF verfügt bereits über drei Methylamin-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 169.000 Jahrestonnen an den Verbundstandorten Ludwigshafen (Deutschland) und Nanjing (China) sowie am Standort Camaçari (Brasilien). Mit der neuen Anlage in Geismar schafft die BASF insgesamt elf neue Arbeitsplätze. Daneben werden während der Bauphase etwa 250 Menschen an der Anlage arbeiten.

Dr. Beate Ehle, Leiterin des Unternehmensbereichs Intermediates der BASF: "Mit dieser Anlage stärken wir unsere führende Position als globaler Hersteller von Standard- und Spezialaminen. Durch die Rückwärtsintegration festigen wir den Verbund am Standort Geismar und unterstützen das weitere Wachstum unseres Geschäfts mit Methylamin-Folgeprodukten. Das ist uns sehr wichtig, da unsere Kunden diese Folgeprodukte als wesentliche Ausgangsstoffe für die Herstellung von Wasserbehandlungschemikalien, Produkten für die industrielle Gaswäsche, Reinigungsmitteln sowie Waschmitteln, Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln nutzen - Produkte, die Antworten auf globale Grundbedürfnisse und künftige Megatrends geben."

BASF: Besonders vielfältiges Sortiment an Aminen

Die BASF verfügt weltweit über ein besonders vielfältiges Sortiment an Aminen. Neben Alkyl-, Alkanol-, Alkoxyalkyl-, Di- und Polyaminen bietet das Unternehmen auch aromatische sowie heterozyklische Amine. Dazu kommt ein ständig wachsendes Portfolio an chiralen Aminen mit hoher optischer und chemischer Reinheit. Die BASF ist heute ein verlässlicher Hersteller von Standard-Aminen und hat sich darüber hinaus als bedeutender Lieferant und Entwicklungspartner für maßgeschneiderte Spezialamine etabliert.

Hergestellt werden die Zwischenprodukte an den Standorten in Ludwigshafen und Schwarzheide (Deutschland), Antwerpen (Belgien), in Nanjing (China), in Geismar, Louisiana, und in Camaçari (Brasilien).

Quelle: Pressemeldung BASF SE

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