Beitragswachstum deutlich über Markt - Alle Vertriebswege erfolgreich
Vor allem der Vertrieb über den Kooperationspartner Commerzbank und den Maklerbereich einschließlich des von der AachenMünchener übernommenen Maklerservices und der AMPAS Maklerservice-Gesellschaft konnten deutlich gesteigert werden. Auch der Verkauf über den angestellten Außendienst (Stammorganisation) lag über dem des Vorjahres. Plus 5,5 % bei den Beitragseinnahmen
Die Beitragseinnahmen der Volksfürsorge Gesellschaften erhöhten sich um 5,5 % auf 3,13 Mrd. EUR. Dazu beigetragen hat ein wesentlich über dem Marktdurchschnitt liegendes Neugeschäft der Sachversicherung.
Stapelfeld erwartet auch für 2008 eine ähnlich gute Entwicklung wie im letzten Geschäftsjahr.
Die Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG verzeichnete für den gesamten eingelösten Neuzugang - bezogen auf den laufenden Jahresbeitrag - einen Zuwachs von 8,3 % auf 254,9 Mio. EUR. Neu abgeschlossen wurden 277.000 Lebensversicherungen (plus 3 %). Damit wurde eine Entwicklung deutlich gegen den negativen Markttrend realisiert.
Im Mittelpunkt des Neugeschäfts standen auch in 2007 fondsgebundene Rentenversicherungen. Ihr Beitragsanteil an den eingelösten Versicherungsscheinen betrug fast 50 %.
Betriebliche Altersversorgung bleibt Wachstumsträger
Die betriebliche Altersversorgung war in 2007 wieder ein wesentlicher Wachstumsträger. Der im Neugeschäft vermittelte gesamte Jahresbeitrag (einschl. Einmalbeiträgen) betrug 71,7 Mio. EUR (plus 12 %).
Indexgebundene Lebensversicherung erfolgreich
Besonders erfolgreich war die Einführung einer indexgebundenen Lebensversicherung speziell für den Bankenvertrieb. Bei diesem Versicherungsprodukt erwirbt der Kunde gegen Einmalbeitrag Anteile an einem Garantiezertifikat. Der Erfolg dieses im vierten Quartal 2007 verkauften Produkts hatte eine Erhöhung der Einmalbeiträge um 27,7 % auf jetzt 265 Mio. EUR zur Folge.
Die Ende 2006 eingeführte Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung zählt inzwischen ebenfalls zu den Erfolgsträgern der Volksfürsorge. Mit zum Bilanzstichtag rund 33.000 Verträgen und etwa 20 Mio. EUR laufendem Jahresbeitrag stellt dieses Angebot seine bedarfsgerechte Gestaltung eindrucksvoll unter Beweis.
Fast 70 Mrd. EUR Versicherungssumme mit 2,4 Mrd. EUR Beiträgen über Marktniveau
Deutlich erhöht hat sich die Versicherungssumme des Bestandes. Sie stieg um 5,3 % auf knapp 70 Mrd. EUR. Die Brutto-Beiträge stiegen um gute 2,0 % auf 2,4 Mrd. EUR und lagen damit ebenfalls über Marktniveau (minus 0,4 %).
25,7 Mrd. EUR Kapitalanlagen mit 1,1 Mrd. EUR Kapitalerträgen
Der Gesamtbestand der Kapitalanlagen (einschl. Fondsanlagen der Versicherten) ist 2007 um 1,0 % auf 25,7 Mrd. EUR gestiegen. Das aus den Kapitalanlagen erzielte Nettoergebnis betrug wie im Vorjahr 1,1 Mrd. EUR. Die Nettoverzinsung belief sich auf 4,5 % (Vorjahr 4,6 %).
Konstanter Verwaltungskostensatz
Der Abschlusskostensatz lag mit 5,4 % der Beitragssumme auf Vorjahresniveau. Der auf die gebuchten Bruttobeiträge bezogene Verwaltungskostensatz blieb in 2007 mit 3,4 % konstant.
22 % mehr Rohüberschuss
Stark gestiegen ist auch der Rohüberschuss. Er betrug 573,3 Mio. EUR (plus 22,0 %). Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) wurden 527,0 Mio. EUR (plus 12,2 %) zugeführt. Die RfB erhöhte sich auf insgesamt 3,1 Mrd. EUR (plus 6,5 %).
Die gebuchten Brutto-Beiträge des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts der Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG stiegen gegenüber dem Vorjahr um 20,0 % auf 708,5 Mio. EUR. Dieser außerordentlich starke Zuwachs ist im Wesentlichen auf zwei Einflussfaktoren zurückzuführen: den erfreulichen Verlauf des Jahreswechselgeschäfts in der Kraftfahrtversicherung sowie die Übernahme der AMPAS GmbH Makler-Servicegesellschaft zum 1.1.2007.
930.000 neue Verträge und 182,8 Mio. EUR neue Beiträge
Die Beitragsentwicklung des Neugeschäfts zeigte sich mit einer Erhöhung um 27,7 % auf 182,8 Mio. EUR sehr positiv. Hier war der Einfluss der Kraftfahrtversicherung mit einem Plus von 18,5 % auf 141,3 Mio. EUR maßgeblich. Die Beiträge des Neugeschäfts in den Sparten Hausrat-, Glas- und Wohngebäude entwickelten sich mit einem Plus von 20,4 % auf 9,6 Mio. EUR ebenfalls sehr erfreulich. Insgesamt wurden fast 930.000 Verträge (plus 23,1 %) neu abgeschlossen.
Höhere Versicherungsleistungen durch "Kyrill"
Der Aufwand für Versicherungsleistungen erhöhte sich um 26,9 % auf 538,9 Mio. EUR. Dies ist einerseits auf die Übernahme des von der AMPAS GmbH betreuten Bestandes und andererseits auf die durch den Sturm "Kyrill" verursachten Schäden zurückzuführen. Die Brutto-Geschäftsjahres-Schadenquote betrug 76,3 % nach 72,1 % im Vorjahr.
1 Mrd. EUR Kapitalanlagen mit 55,3 Mio. EUR Kapitalerträgen
Der Gesamtbestand der Kapitalanlagen stieg auf 1,0 Mrd. EUR (plus 2,7 %). Das aus den Kapitalanlagen erzielte Nettoergebnis belief sich wie im Vorjahr auf gute 55,3 Mio. EUR. Das entspricht einer Nettoverzinsung von 5,5 % (Vorjahr: 5,3 %).
Standard & Poor's: "AA/stabil" für Finanzstärke
Seit 2004 hat die internationale Ratingagentur Standard & Poor's die Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG und die Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG für ihre Finanzkraft mit der Note "AA" bewertet, zuletzt mit dem Ausblick "stabil". Das ist die aktuell beste Bewertung eines Erstversicherungsunternehmens in Deutschland. "Diese hervorragende Beurteilung ist ein hoher Vertrauensbeweis für unsere Unternehmen", unterstrich Stapelfeld.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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