DAB bank: Vorsteuerergebnis im dritten Quartal um über 50 Prozent auf 11,14 Millionen Euro gesteigert

24.10.2007 | München
Mit Neun-Monats-Ergebnis von 33,81 Millionen Euro voll auf Kurs zur Erreichung des Jahresziels / Münchner Direktbank profitiert von hoher Trading-Aktivität der Kunden.

Der in Deutschland und Österreich aktive DAB bank Konzern hat im dritten Quartal ein Vorsteuerergebnis von 11,14 Millionen Euro erwirtschaftet und damit das Ergebnis des Vorjahresquartals (7,13 Millionen Euro) um 56,2 Prozent gesteigert. Damit legt die Münchner Direktbank das beste dritte Quartal in der Unternehmensgeschichte vor. Mit einem kumulierten Neun-Monats-Ergebnis von 33,81 Millionen Euro hat sie zum 30. September mehr als 75 Prozent des Jahresziels von 45 Millionen Euro erreicht und liegt damit voll auf Kurs.

"Im dritten Quartal haben die Kunden, beflügelt durch die volatilen Märkte, erfreulich viele Transaktionen durchgeführt, was sich sehr positiv auf unser Quartalsergebnis ausgewirkt hat. Dies freut uns umso mehr, als in früheren Jahren die Aktivität unserer Kunden in den Sommermonaten stark zurückgegangen ist", sagt Alexander von Uslar, Vorstand der DAB bank.

So führten die Kunden der DAB bank im dritten Quartal insgesamt 2.677.190 Transaktionen und damit 16,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (2.298.626) aus. Davon fielen auf den Privatkunden- (B2C) und Geschäftskundenbereich (B2B) zusammen 1.507.125 Transaktionen, 52,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (989.939). Dies liegt fast auf dem Niveau des zweiten Quartals dieses Jahres (1.508.523).

Aufgrund der hohen Trading-Aktivität der Kunden lag auch der Provisionsüberschuss mit 34,30 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresergebnis (25,61 Millionen Euro). Erfreulich entwickelte sich auch das Finanzergebnis, das sich im dritten Quartal auf 11,06 Millionen Euro summierte und damit fast genau auf dem Niveau des Vorjahresquartals lag. Kumuliert liegt das Finanzergebnis nach neun Monaten bei 24,54 Millionen Euro.

"Auch im vierten Quartal sind wir in Bezug auf das Finanzergebnis sehr gut unterwegs und bekräftigen unser Jahresziel von 36 Millionen Euro. Die Subprime-Krise, die die Märkte in den letzten Monaten stark verunsichert hat, hat keine negativen Auswirkungen auf die DAB bank", kommentiert Alexander von Uslar.

Die Gesamterträge der DAB bank beliefen sich im dritten Quartal auf 45,71 Millionen Euro, 23,7 Prozent mehr als im Vorquartal. Der Verwaltungsaufwand steigerte sich im gleichen Zeitraum dagegen nur um 16,0 Prozent von 29,82 auf 34,57 Millionen Euro.

Erfreulich entwickelten sich auch die Depotzahlen. Zum 30. September 2007 verwaltete die DAB bank für ihre Kunden 1.094.959 Depots, gut 9.600 mehr als zu Ende des zweiten Quartals. Damit ist das Ziel von 1,1 Millionen Depots zum Jahresende bereits in Reichweite. Besonders stark wuchs die Depotzahl im B2C-Bereich: Hier steigerte sich die Zahl im dritten Quartal um über 11.000 von 471.339 auf 482.532.

Das verwaltete Kundenvermögen zeigte sich bei der DAB bank trotz der Kursturbulenzen und innerhalb des Quartals gesunkener Indexstände stabil. So verwaltete die Münchner Direktbank zum 30. September ein Depot- und Einlagenvolumen in Höhe von 32,79 Milliarden Euro, nach 32,84 Milliarden Euro zum 30. Juni. Damit liegt das Ziel von 33 Milliarden Euro zum Jahresende in greifbarer Nähe.

Vor dem Hintergrund der Unternehmensteuerreform 2008 in Deutschland hat der DAB bank Konzern eine Neubewertung des auf inländische Gesellschaften entfallenden Bestands an aktiven und passiven latenten Steuern auf Basis der verringerten Steuersätze vorgenommen. Die anteilige Neubewertung im dritten Quartal 2007 führte per Saldo zu einem zusätzlichen Steueraufwand in Höhe von 2,77 Millionen Euro. Aufgrund dieser Sondereffekte liegt das Nachsteuerergebnis bei 4,33 Millionen Euro. Vor diesem Effekt beträgt der Quartalsüberschuss 7,10 Millionen Euro nach Steuern.

Quelle: Pressemeldung DAB bank AG

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