DG HYP und MünchenerHyp unterzeichnen Memorandum of Understanding

05.07.2007 | München
Die Vorstände der Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (DG HYP) und der Münchener Hypothekenbank eG (MünchenerHyp) haben wesentliche Bestandteile des geplanten Zusammenschlusses der Institute in einer Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) festgelegt.

Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen haben die Vorstände beauftragt, die Vorbereitung des Zusammenschlusses von DG HYP und MünchenerHyp weiter voranzutreiben.

Die Fusion soll rechtlich in zwei Schritten erfolgen: Die Münchener Hypothekenbank eG wird ihren Geschäftsbetrieb zunächst auf eine Zwischengesellschaft ausgliedern und in der Rechtsform einer Genossenschaft bestehen bleiben. Die Zwischengesellschaft wird danach mit der DG HYP zusammengeführt, so dass im Ergebnis Münchener Hypothekenbank eG (alt) und DZ BANK AG an der neuen Bank beteiligt sein werden. Der Mehrheitsanteil wird bei der DZ BANK AG liegen. Die neue Bank wird den Firmennamen "Münchener Hypothekenbank AG" tragen, der Firmensitz wird München sein.

Stärkung der regionalen Marktposition der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Geschäftsstrategisch wird sich die neue Bank weiterhin auf den genossenschaftlichen FinanzVerbund fokussieren. Mit innovativen Produkt- und Vertriebsstrategien sollen das Immobilienbanking des genossenschaftlichen FinanzVerbundes erfolgreich weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Die Bündelung der Kräfte beider Institute führt zu einer Stärkung der regionalen Marktposition der Volksbanken und Raiffeisenbanken und ermöglicht eine höhere Produktions-, Vertriebs- und Abwicklungseffizienz. Durch den Zusammenschluss können spürbare Ertrags- und Kostensynergien gehoben werden.

Neues Institut mit vier Kerngeschäftsfeldern

Die neue Bank soll in vier Geschäftsfeldern des Immobilienbankings aktiv sein: Der privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierung, dem Kommunalkreditgeschäft und Treasury sowie Credit Treasury.

Die wesentliche Säule in dem Geschäftsmodell bildet die private Immobilienfinanzierung. Um dieses Geschäftsfeld als zentrales Ankerprodukt für die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu stärken, werden insbesondere ein innovatives Produkt- und Vertriebskonzept und eine einheitliche Markenstrategie entwickelt. Damit soll das große Marktpotenzial, das die private Immobilienfinanzierung bietet, effizienter und breiter ausgeschöpft werden.

In der gewerblichen Immobilienfinanzierung wird der Expansionskurs im In- und Ausland konsequent fortgesetzt. Im Kommunalkreditgeschäft und Treasury wird die bereits bestehende starke Marktposition weiter ausgebaut. Im Credit Treasury steht die Optimierung des Chancen-/Risikoprofils von Immobilienkreditportfolien sowohl für das eigene Portfolio als auch in der Bereitstellung von Beratungs- und Servicedienstleistungen für Dritte, insbesondere für die Volksbanken und Raiffeisenbanken, im Mittelpunkt.

Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrags noch in diesem Jahr geplant

Ab sofort beginnt die weitere Prüfung der geplanten Fusion im Rahmen einer Due Diligence und einer detaillierten Bewertung beider Unternehmen. Parallel wird der Verschmelzungsvertrag vorbereitet. Eine finale Entscheidung der Anteilseignergremien beider Institute und somit die Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages soll noch in diesem Jahr herbeigeführt werden.

Quelle: Pressemeldung Münchener Hypothekenbank eG

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