Debeka Bausparkasse mit stabilem Geschäftsergebnis in 2007

19.02.2008 | Koblenz
Das Jahr 2007 mit drastischen Rückgängen im Wohnungsbau und einem deutlich verschärften Wettbewerb im Baufinanzierungsmarkt ging auch an der Debeka Bausparkasse nicht spurlos vorüber, insgesamt konnte das Unternehmen aber ein stabiles Geschäftsergebnis erreichen. Die marktbedingten Auswirkungen zeigten sich vor allem beim Finanzierungsneugeschäft.

Zudem erhöhte der von der US-Finanzkrise ausgelöste Anstieg der Refinanzierungskosten den Zinsaufwand. Im Übrigen war die Debeka Bausparkasse von der Subprime-Krise nicht betroffen. "Angesichts der erschwerten Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf insgesamt zufrieden", erklärt Dirk Grossmann, Vorstandssprecher des Unternehmens.

Die Koblenzer Bausparkasse schloss im vergangenen Jahr bundesweit 89.159 Verträge mit einer Bausparsumme von 1,541 Milliarden Euro ab. Der Vertragsbestand zum Jahresende 2007 stieg somit auf 835.370 Verträge mit einer Bausparsumme von 16,8 Milliarden Euro. Insgesamt wurden in 2007 bei der Gesellschaft 492,8 Millionen Euro Kapitalanlagen von Privatpersonen angelegt. Der Bestand an Festgeldanlagen belief sich auf 2,315 Milliarden Euro.

Die Immobilienvermittlung als jüngste Sparte der Bausparkasse entwickelte sich weiterhin positiv. Mit 19,5 Millionen Euro überstieg der Wert der in 2007 vermittelten Immobilien das Vorjahresergebnis um 23,2 Prozent.

Mit einer Bilanzsumme von 14,8 Milliarden Euro behauptet die Debeka Bausparkasse, gemessen an dieser Kennzahl, weiterhin ihre Position als viertgrößte Bausparkasse Deutschlands.

Wie in den Vorjahren erzielte das Koblenzer Institut auch im Jahr 2007 bei der Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH, Köln, die positive Bewertung A+.

Grossmann erwartet wegen der sinkenden Arbeitslosigkeit und der steigenden Bedeutung der privaten Altersvorsorge auch künftig ein Vorsorgesparen der Bevölkerung auf hohem Niveau. Insbesondere aufgrund der Turbulenzen an den Kapitalmärkten in 2007 suchen die Sparer solide und transparente Sparformen. Hier sieht sich die Debeka Bausparkasse mit ihren zinssicheren Bausparverträgen und Geldanlagen am Markt gut aufgestellt.

Nach Ansicht Grossmanns haben sich die Voraussetzungen für eine nachhaltige Belebung des Wohnungsbaus grundsätzlich verbessert. Hierbei ist es jedoch wichtig, dass der Staat künftig lukrative und unbürokratische Förderanreize setzt. Ob die aktuelle Planung, die selbstgenutzte Wohnimmobilie in die Riester-Förderung zu integrieren, Anreize bietet, hält er nach heutigem Kenntnisstand für fraglich.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Vorstandssprecher der Debeka Bausparkasse optimistisch: "Wir sind zuversichtlich, mit unserer kundenorientierten und umfangreichen Produktpalette auch im Jahr 2008 unsere erfolgreiche Geschäftspolitik fortsetzen zu können. Einen Verkauf störungsfreier Kreditengagements werden wir auch weiterhin nicht praktizieren."

Die Kennzahlen der Jahre 2006 und 2007 können Sie dem angehängten PDF-Dokument entnehmen

Quelle: Pressemeldung Debeka-Gruppe

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