Deutsche Bank Private Wealth Management: asiatischen Schwellenländern Wachstumsmärkte von morgen
Das Private Wealth Management der Deutschen Bank sieht die Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr weiterhin auf einem Wachstumspfad, wobei die unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten in den Industrieländern und in den Schwellenländern zunehmen werden. Die Volkswirtschaften in den Industrieländern erholen sich weiterhin, bleiben aber unterhalb der globalen Durchschnittsrate. Vor allem einige Problemfälle im "alten Europa" werden auch in den kommenden Monaten die Märkte und damit die vermögenden Privatkunden beschäftigen.
"Beim weltweiten Wachstum wird eine Zwei-Klassengesellschaft immer deutlicher. Die Wachstumslokomotiven liegen ganz klar in Asien, wo inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. Vor allem Asien hat die globale Konjunktur vor einer Depression bewahrt und ist inzwischen der wichtigste Treiber der Weltwirtschaft. Diese Entwicklung wird weiter voranschreiten und das Marktgeschehen deutlich bestimmen", so Joachim Häger, Vorsitzender der Geschäftsleitung Private Wealth Management Deutschland der Deutschen Bank.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Wealth Management Experten der Bank ihren vermögenden Privatkunden eine noch stärker international diversifizierte Geldanlage sowie ein breit über alle Anlageklassen und Märkte gestreutes Portfolio. Flexibilität und eine dynamische Asset Allocation seien zudem in einem weiterhin anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld für Investoren entscheidend, um nicht nur schnell auf fallende Märkte reagieren zu können, sondern auch, um kurze Aufwärtsbewegungen ohne Verzögerung abbilden und entsprechende Kursgewinne mitnehmen zu können. Joachim Häger: "Große Vorteile sehen wir daher im Bereich der Vermögensverwaltung, die mit diesem Investmentansatz in diesem wie auch im letzten Jahr überzeugt hat."
Inflationsrisiken bleiben niedrig
Auf Basis der aktuellen Daten zu Arbeitslosigkeit, Kapazitätsauslastung und Geldmengenmultiplikatoren erwartet das Private Wealth Management der Deutschen Bank auf absehbare Zeit keine deutlich höhere Inflationsrate in den Industrieländern. "Auch in diesem und im nächsten Jahr ist nicht mit Inflationsraten über der Zielzone von 2% zu rechnen", so Häger. Nicht der oft herangezogene Goldpreis, sondern der Rentenmarkt sei der bessere Indikator für Inflation. "Und hier ist das derzeit extrem niedrige Zinsumfeld ein zuverlässiges Barometer, dass keine Inflationsgefahr besteht."
Rentenmärkte weiterhin relativ unattraktiv
"Anleihen bleiben weiterhin relativ unattraktiv", so Björn Jesch, Chief Investment Officer im Private Wealth Management Deutschland. Im derzeitigen Umfeld seien die Realrenditen bei Bundesanleihen bis zu einer Laufzeit von sechs Jahren negativ. Am langen Ende dominierten hingegen die Risiken. Nach Ansicht von Jesch sind Unternehmensanleihen attraktiver als Staatsanleihen. Bei Unternehmensanleihen gelte jedoch, das Hauptaugenmerk auf gute Bonität, überschaubare Laufzeiten und eine breite Streuung zu legen.
Aktien mit weiterem Kurspotenzial
Für das laufende Jahr sehen die Wealth Management Experten der Deutschen Bank vor allem weiteres Kurspotenzial bei Aktienanlagen. "Aktien haben derzeit das attraktivste Rendite-Risiko-Profil. Deshalb haben wir in unserer Asset Allocation einen Schwerpunkt auf Aktien im Allgemeinen und auf den deutschen Aktienmarkt im Besonderen gelegt", so Björn Jesch. Attraktive Kurschancen böten darüber hinaus auch die Aktienmärkte in den USA sowie in den asiatischen Schwellenländern. Bis ins Jahr 2011 hinein rechnen die Wealth Management Experten der Bank mit weiterem Kurspotenzial bei Aktien.
Alternative Investments rücken in den Vordergrund
Vor allem aufgrund ihrer günstigen Diversifikationseigenschaften rücken Alternative Investments immer stärker in den Vordergrund. Bei Industriemetallen, die teilweise sehr gut gelaufen sind, begrenzen derzeit Wachstumsängste in China und den USA die Kurschancen. Energierohstoffe haben hingegen noch Nachholbedarf, sinkende Angebotsmengen und steigende Nachfrage sprechen für einen weiteren Preisanstieg. Agrarrohstoffe wie Mais und Weizen dürften ebenso aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs vor allem aus China und Indien bei begrenztem Angebot gut unterstützt sein. "Auch den Edelmetallen trauen wir noch Potenzial zu, sehen aber auch, dass wir nahe an den historischen Höchstkursen notieren", so Björn Jesch
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG
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