Deutsche Bank kündigt deutliche Kosten- und Effizienzvorteile für Firmenkunden durch SEPA-Einführung an

18.09.2007 | Frankfurt am Main
Die Deutsche Bank bietet ihren Firmenkunden unmittelbar nach der Einführung der Single Euro Payments Area (SEPA) im Januar 2008 deutliche Vorteile bei der Abwicklung von Auslandszahlungen an. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Kosten, als auch im Hinblick auf die Unterstützung verschiedener Zahlungsverkehrsformate und durch ein flexibles Kontomodell, das die Umstellung für die Kunden erleichtert.

Bereits mit dem Start von SEPA im Januar 2008 wird die Deutsche Bank alle Zahlungen mit SEPA-Kriterien nach dem gleichen Verfahren wie inländische Massenzahlungen abwickeln. Dies führt bei Firmenkunden mit entsprechendem Auslandszahlungsverkehr zu einer deutlichen Reduzierung der Transaktionskosten. Die Deutsche Bank gibt damit die Vorteile des einheitlichen Eurozahlungsverkehrsraums bereits von Beginn an in vollem Umfang an ihre Kunden weiter und geht deutlich über die Anforderungen des aktuellen EU-Preismodells für regulierte Zahlungen hinaus, das lediglich für Überweisungen unter 50.000 € gilt.

Bei der Umstellung auf SEPA wird die Deutsche Bank ihre Kunden durch die Weiterentwicklung international eingesetzter Zahlungsformate wie IDOC, CSV und EDIFACT unterstützen. Damit entfällt für die Kunden die Notwendigkeit, sofort ihre bisher genutzten Zahlungsverfahren und ihre Infrastruktur zu ändern, um das offizielle SEPA-Datenformat (XML) einsetzen zu können. Darüber hinaus wird die Bank für alle anderen Transaktionen weltweit - auch außerhalb des SEPA-Raums - das XML-Format akzeptieren und unterstützen. Bei der Umstellung auf XML haben Kunden dann den Vorteil, global ein einheitliches Format einsetzen zu können.

Auch auf dem Gebiet der Kontoführung bietet die Bank ihren Kunden eine sehr flexible Lösung, um ihnen den Übergang zu SEPA so einfach wie möglich zu machen. Das Modell der Deutschen Bank ermöglicht es, bestehende Kundenkonten bei ihren Filialen in der Eurozone und in Großbritannien für die Abwicklung aller Transaktionen, einschließlich SEPA-Überweisungen, zu nutzen. Kunden müssen also keine neuen Konten an einem zentralen Standort eröffnen, um die Vorteile der SEPA-Abwicklung zu genießen. Die Deutsche Bank ist die erste globale Transaktionsbank, die diesen Service anbietet.

Zusätzlich hat die Deutsche Bank eine Reihe neuer Produktfunktionen entwickelt, die Kunden bei der Abwicklung von Transaktionen unterstützen sollen. Beispiele hierfür sind die Rückumwandlung von International Bank Account Numbers (IBANs) / Bank Identifier Codes (BICs) in nationale Kontonummern und die Ausführung von Zahlungsaufträgen, bei denen die ursprüngliche Zahlungsanweisung keine BIC beinhaltet. Diese Mehrwertdienste helfen den Umstellungsaufwand bei den Kunden deutlich zu reduzieren.

Werner Steinmüller, Leiter des Bereichs Global Transaction Banking, sagte zu dem Angebot der Bank: "Als ein führender Anbieter im Transaction Banking und größte Clearing-Bank der Eurozone hat sich die Deutsche Bank im Vorfeld der Einführung von SEPA besonders für die Belange der Firmenkunden eingesetzt. Unser Ziel ist es, das Rationalisierungspotential von SEPA für unsere Kunden unmittelbar nutzbar zu machen, damit sie durch die gesunkenen Transaktionskosten und einen möglichst reibungslosen Übergang sofort von der SEPA-Einführung profitieren."

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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