Deutsche Bank unterzeichnet Vereinbarung mit Aberdeen Asset Management über den Verkauf von Teilen ihres Asset Managements

07.07.2005 | Frankfurt am Main
Die Deutsche Bank hat heute eine Vereinbarung mit Aberdeen Asset Management unterzeichnet über den Verkauf von Teilen des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Deutsche Asset Management (DeAM) in Großbritannien und Philadelphia (USA). Die Verkaufsentscheidung folgt einer umfassenden und strategischen Überprüfung des weltweiten Asset Managements der Deutschen Bank.

"Aberdeen Asset Management ist einer der führenden Anbieter von institutionellen Vermögensverwaltungsleistungen sowie von Pooled Funds", erklärte Kevin Parker, Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank und Global Head of Deutsche Asset Management. "Diese Transaktion eröffnet den Geschäftsbereichen, die Teil der Vereinbarung sind, hervorragende Möglichkeiten, sich erfolgreich fortzuentwickeln und zu wachsen."

Vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, des Aufsichtsrats der Deutschen Bank sowie der Aktionäre von Aberdeen Asset Management wird die Transaktion mit bis zu £ 265 Mio bewertet. Dabei wird ein Netto-Inventarwert von £ 55 Mio zum Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion ("closing") unterstellt. Die Bewertung ist in gewissem Umfang auch abhängig von künftigen Provisionserträgen.

Veräußert werden die Geschäftsbereiche Institutional Equity, Fixed Income, Global Equity, Multi-Asset in Großbritannien und das dortige DWS Retail-Geschäft sowie das Active Fixed Income-Geschäft mit Sitz in Philadelphia. Die Hedgefonds- und Real Estate-Aktivitäten der DeAM in Großbritannien wie auch ihr High Yield-Geschäft in Philadelphia sind vom Verkauf ausgenommen und bleiben wichtiger und integraler Teil der weltweiten DeAM Plattform.

"Ziel ist es, ein schlagkräftigeres und stärker fokussiertes DeAM-Geschäft zu schaffen, um für unsere Kunden und Aktionäre einen höheren Mehrwert zu erzielen", sagte Parker.

Während der Durchführung der Transaktion wird sich die DeAM für stabile Investmentteams und -prozesse einsetzen. "Die Erfüllung unserer Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden hat für uns absolute Priorität", sagte Parker.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Bank AG

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