Erfolgreiches Einkaufen: SCHOTT gewinnt den BME-Innovationspreis 2010
Es handelt sich dabei um den wichtigsten europäischen Preis im Bereich Materialwirtschaft und Einkauf. Stephan Schaller, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, nahm heute auf der feierlichen Preisverleihung im Hotel InterConti in Berlin die Auszeichnung für SCHOTT von Laudator Dr. Jürgen Marquard, Vorstandsvorsitzender des BME e.V. (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf, und Logistik e.V.), entgegen.
"Gerade Technologieunternehmen wie SCHOTT sind heutzutage besonders darauf angewiesen, ihren Spend strategisch abzusichern. Unsere konzernweit ausgerichtete eProcurement-Strategie und die passenden Tools tragen zu einem großen Teil zu diesem Ziel bei. SCHOTT hat auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle eingenommen. Wir freuen uns sehr, dass unser ganzheitliches Konzept, das zugleich einen Quasi-Industriestandard darstellt, mit dem BME Innovationspreis 2010 ausgezeichnet wird", so Stephan Schaller, im Vorstand von SCHOTT für das Thema Einkauf verantwortlich.
"Der Einkauf hat bei SCHOTT in den letzten Jahren eine zunehmend zentrale Position bei der Umsetzung der Gesamtstrategie des Konzerns eingenommen. Seine Aufgabe, Ergebnis wirksame Maßnahmen konsequent umzusetzen, erfüllt unser Einkauf nun wesentlich effizienter und effektiver. Dazu hat unsere neue eProcurement-Strategie erfolgreich beigetragen", so Klaus Rübenthaler, Finanzvorstand der SCHOTT AG.
Das von SCHOTT eingereicht Konzept "Change-Management- und Spend-Absicherungsprozessen mittels einer umfassenden eProcurement-Strategie" zeigt, wie Bedarfsträger - also alle Mitarbeiter, die Materialien bestellen - weltweit und methodisch sicher vom "Shopping" - also dem unmethodischen Einkaufen - zum strukturierten eSourcing geführt werden können, um eine weltweite Spend-Absicherung zu realisieren. Bei eSourcing handelt sich um eine softwaregestützte Methode, mit der Preise und Qualität der Produkte bei mehreren Lieferanten angefragt und Angebote vergleichbar gemacht werden. Das Zusammenspiel der Methodenbausteine schafft die Basis dafür, Aufträge weltweit und strukturiert im Sinne des Unternehmens zu vergeben und somit die Ausgaben geordnet zu dokumentieren und zu überwachen, was das Ziel der Spend-Absicherung ist. Darüber hinaus hat SCHOTT seine eSourcing-Prozesskosten deutlich reduziert.
Bei der internen Umsetzung des neuen Methodenpaketes hat SCHOTT einen besonders innovativen Ansatz gewählt, der auch vom BME in der Urteilsbegründung besonders gewürdigt wurde. Das SCHOTT Team Global Purchasing eProcurement hat den betroffenen Mitarbeitern mit intensiven Schulungen und Simulationen die neuen Maßnahmen vorgestellt, sie von ihrem Sinn überzeugt und mit den Kollegen gemeinsam an der Umsetzung gearbeitet. Durch diesen Effekt hat das Team einen Change-Management-Prozess in Gang gesetzt, der für den Einkauf von SCHOTT von zentraler Bedeutung ist.
"Herausragend ist der mit dem Ansatz verbundene Change-Management-Prozess, der (…) bei SCHOTT (…) stufenweise konsequent mit wirtschaftlich messbaren Erfolgen umgesetzt wurde und methodisch auf andere Branchen und Unternehmen übertragbar ist", begründet der BME im Juryurteil unter anderem seine einstimmige Entscheidung für SCHOTT.
Quelle: Pressemeldung SCHOTT AG
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