Erklärung - der Position von sanofi-aventis in Bezug auf Rhodia

03.06.2005 | Frankfurt
Im Rahmen der Aktionärsversammlung von sanofi-aventis am 31. Mai 2005 diskutierte der Vorstandsvorsitzende Jean-Francois Dehecq in Beantwortung mehrerer schriftlicher Anfragen im Namen des Verwaltungsrats die Position von sanofi-aventis in Bezug auf Rhodia.

Jean-Francois Dehecq erklärte, er habe bereits darauf hingewiesen, dass "Rhodia keine strategische Investition für sanofi-aventis sei und sanofi-aventis daher auch keinen Sitz im Verwaltungsrat von Rhodia anstrebe".

Das Unternehmen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bereits seit dem Angebotsdokument der Firma Sanofi-Synthelabo für Aventis zu Beginn des Jahres 2004 deutlich erklärt wurde:

"Sanofi-Synthelabo beabsichtigt, die von Aventis verfolgte Veräußerungsstrategie in Bezug auf nicht strategische Aktivitäten fortzusetzen."

Dieses Prinzip wurde in der Folgezeit insbesondere in der Ende 2004 erstellten Informationsbroschüre anlässlich der Fusion zwischen sanofi-aventis und Aventis wiederholt:

"Das Ziel der Geschäftsleitung der Firma Aventis besteht im Abschluss der Aktivitäten im Rahmen der Veräußerung der verbleibenden nicht strategischen Aktivitäten und insbesondere der Reduzierung der Minderheitsbeteiligungen an Rhodia und Wacker."

Diese Erklärung wurde nochmals in dem im April 2005 veröffentlichten Jahresbericht für das Jahr 2004 wiederholt.

Der Vorsitzende erklärte außerdem, dass sanofi-aventis mit Hinblick auf seine Beteiligungen an Rhodia keinen Maßnahmen entgegenstehen würde, die mit den Interessen von Rhodia sowie den Aktionären und Mitarbeitern des Unternehmens konform gehen, solange diese nicht den Interessen von sanofi-aventis entgegenstünden.

Darüber hinaus erklärte der Vorstandsvorsitzende, nachdem in der Presse wiederholt Vermutungen über eine potenzielle Entziehung der Stimmrechte von sanofi-aventis im Rahmen der anstehenden Aktionärsversammlung von Rhodia angestellt wurden: "sanofi-aventis ist überzeugt, in allen Aspekten die Anforderungen der anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften, die zu diesem Zeitpunkt keine Erklärung vorschrieben, erfüllt zu haben und beabsichtigt daher, seine Stimmrechte auszuüben."

In diesem Zusammenhang erinnert das Unternehmen an die tiefen Einblicke, die nicht nur in Bezug auf die Fusion von Sanofi-Synthelabo und Aventis, sondern auch auf die besondere Situation von Rhodia und die verschiedenen Konflikte zwischen den beiden Unternehmen gewährt wurden.

Darüber hinaus wiederholt sanofi-aventis nochmals:

  • sanofi-aventis erwarb die Kontrolle über Aventis am 20. August 2004. Zu diesem Datum schrieb das anzuwendende Gesetz (Artikel L.233-7 des Handelsgesetzes) Beteiligungs- und Absichtserklärungen lediglich im Fall von Inhaberaktien vor. Bei den Beteiligungen der Firma Aventis an Rhodia handelte es sich jedoch um Namensaktien.
  • Zum Zeitpunkt der Fusion zwischen sanofi-aventis und Aventis, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Aktionäre am 23. Dezember 2004 von sanofi-aventis genehmigt wurde, galt sanofi-aventis bereits als im Besitz von Aventis-Aktien im Sinne des Artikels L.233-9 des Handelsgesetzes, da sanofi-aventis am 20. August 2004 bereits mehr als 95% der Anteile am Betriebskapital und den Stimmrechten von Aventis besaß. Aus diesem Grund war sanofi-aventis nicht verpflichtet, eine Beteiligungserklärung zu veröffentlichen.

Quelle: Pressemeldung Sanofi-Aventis

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