Generali Versicherungen wachsen weiter über Markt
Wilhelm Kittel zog nach Vorliegen der Bilanz ein positives Fazit: "In allen wichtigen Kennziffern haben wir unseren Erfolgskurs bestätigt: Über dem Markt liegender Zuwachs bei den Beitragseinnahmen, hervorragendes Neugeschäft, weitere Senkung der Combined Ratio und eine deutliche Steigerung des Jahresüberschusses."
Die Beitragseinnahmen der zur AMB Generali Gruppe gehörenden Generali Versicherungen stiegen um 7% auf 2,1 Mrd. Euro. Beim Neugeschäft erzielten die Generali Versicherungen in Komposit und Leben deutlich über dem Marktdurchschnitt liegende Ergebnisse. "Ursache für diese erfreuliche Entwicklung" - so Vertriebsvorstand Karl Pfister "sind unsere modernen, intelligenten Produkte und die wiederum sehr positive Resonanz im Geschäftsfeld der betrieblichen Altersvorsorge, in der sich die Generali Lebensversicherung als kompetenter Spezialist insbesondere im Bereich der Großunternehmen positioniert hat. Hinzu kommen die hohe fachliche Kompetenz und verkäuferische Qualität unserer Vertriebsorganisation."
Die Schaden-Kosten-Quote konnte auf 92,8% abgesenkt und der Jahresüberschuss auf 40,4 Mio. Euro gesteigert werden.
Auch für das Jahr 2007 erwarten die Generali Versicherungen nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Wilhelm Kittel eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung. Allerdings wird davon auszugehen sein, dass das Sturmereignis "Kyrill" von Beginn dieses Jahres im Gesamtergebnis seine Spuren hinterlassen wird.
Generali Versicherung AG
Neugeschäft in SHUK steigt um 8,5%
Das Brutto-Neugeschäft in den SHUK (Sach, Haftpflicht, Unfall, Kraftfahrt)-Sparten stieg im Geschäftsjahr um 8,5% auf über 178 Mio. Euro Jahresbeitrag (Stückzahl plus 11,2% auf 768.400 Stück). Das Nettoergebnis wuchs von 26,9 Mio. Euro auf 40,4 Mio. Euro (+50,5%) .
Beitragswachstum wieder über Markt
Die Bruttobeitragseinnahmen der Generali Versicherung AG entwickelten sich mit einem Plus von 1,0% deutlich besser als der Marktdurchschnitt (-1,1%) und stehen jetzt bei 936,6 Mio. Euro.
Entspannte Schadenentwicklung
Mit einem Rückgang des Bruttoschadenaufwands im direkten Geschäft um 0,8% auf 588,8 Mio. Euro (Vorjahr 593,3 Mio. Euro) und der Brutto-Schadenquote von 64% auf 63% verzeichnet die Generali eine leichte Senkung der Aufwände bei weiterhin gutem Reservierungsniveau.
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb nochmals gesenkt
Mit der konsequenten Fortführung des eingeleiteten Kostensenkungsprogramms gelang es, die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb im selbst abgeschlossenen Geschäft brutto um weitere 9,7 Mio. Euro auf 278,8 Mio. Euro zu senken (-3,4%). Die Betriebsaufwendungsquote direktes Geschäft konnte auf 29,8% reduziert werden (Vorjahr 31,1%).
Trendwende beim versicherungstechnischen Ergebnis erneut bestätigt
Der nach dem Fusionsjahr 2003 erreichte versicherungstechnische Turnaround konnte auch 2006 mit einer deutlichen Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote (brutto, vor Schwankungsrückstellung) im selbst abgeschlossenen Geschäft um 2,3%punkte auf 92,8% bestätigt werden.
Aus den Kapitalanlagen wurde im Jahr 2006 ein Nettoergebnis in Höhe von 86,8 Mio. Euro (+ 1,6%) erzielt. Die Nettoverzinsung betrug bei einem Kapitalanlagen-Bestand von 1,70 Mrd. Euro 5,0%.
Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung konnte im Geschäftsjahr 2006 um 43% auf 20,4 Mio. Euro,gesteigert werden.
Generali Lebensversicherung AG
Neugeschäft abermals deutlich gesteigert
Mit 160.000 neuen Lebensversicherungs-Verträgen ist im gesamten Neugeschäft des Jahres 2006 insgesamt eine Steigerung um über 31% auf den Rekordwert 481 Mio. Euro zu verzeichnen. Der Neubeitrag stieg dabei bei den laufenden Beiträgen um 7,3% auf 113,7 Mio. Euro, bei den Einmalbeiträgen um 41,2% auf 367,3 Mio. Euro.
Wieder überdurchschnittliches Beitragswachstum
Die gebuchten laufenden Beiträge stiegen um 3,1% auf 753,4 Mio. Euro (Vorjahr 731,2 Mio.), während sich die Einmalbeiträge um 38,9% von 267,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 371,9 Mio. Euro im Geschäftsjahr erhöhten. Die gesamten Beitragseinnahmen stiegen damit um 12,7% (Markt Lebensversicherung i.e.S + 3,0%) erstmals über die Milliardengrenze auf 1.125,2 Mio. Euro.
Der Versicherungsbestand hat sich in 2006 gegenüber dem Vorjahr um 3,9% auf 49,7 Mrd. Euro Versicherungssumme erhöht.
Verwaltungskostenquote weiter gesenkt
Auch in der Lebensversicherung wirkt sich die konsequente Fortsetzung der umfangreichen Kostensenkungsmaßnahmen positiv aus: Die Verwaltungskostenquote konnte mit 2,5% deutlich unter Marktniveau gesenkt werden.
Kapitalanlagen: Wieder Steigerung des Nettoergebnisses
Der Bestand an Kapitalanlagen stieg in 2006 um 6,2% auf 9,88 Mrd. Euro an. Der Anteil der in Aktien gehaltenen Kapitalanlagen beträgt 9%.
Das außerordentliche Ergebnis aus Kapitalanlagen betrug 111,2 Mio. Euro. Das Nettoergebnis stieg auf 507,5 Mio. Euro (Vorjahr 505.9 Mio. Euro). Die Nettoverzinsung belief sich auf 5,3% (Vorjahr 5,6%). Die Gesellschaft verfügt über Bewertungsreserven von 190,4 Mio. Euro.
Erneut Jahresüberschuss von 20 Mio. Euro
Der Rohüberschuss nach Steuern inklusive der Direktgutschrift ist für das Geschäftsjahr 2006 betrug 243,3 Mio. Euro.
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung blieb mit 20 Mio. Euro konstant und wird vollständig zur Eigenkapitalstärkung verwendet.
Ausblick 2007
Dr. Kittel: "Die Generali Versicherungen sind mit ihrer auf Finanzstärke, Leistungsstärke und Innovation aufbauenden Markenstrategie auf dem richtigen Weg. Das beweist auch das uns erst im Februar 2007 für unsere Finanz- und Wettbewerbsstärke zum zweiten Mal in Folge zugeteilte AA Rating von Standard & Poor's. Wir sind daher überzeugt davon, dass wir mit unserer Multivertriebskanal-Strategie inklusive der in der Branche viel beachteten Sondervertriebswege für Frauen und die Generation 50+ sowie mit unserem zeitgemäßen, bedarfsorientierten Produktportfolio gut aufgestellt sind und auch 2007 wieder über dem Marktdurchschnitt liegende Ergebnisse erzielen und durch unsere erfolgreiche Geschäftspolitik unsere Wettbewerbsposition weiter ausbauen werden."
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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