Münchener Hypothekenbank kooperiert mit der Schweizer PostFinance

18.12.2007 | München
Die Schweizer PostFinance hat mit der Münchener Hypothekenbank eG eine zusätzliche Kooperationspartnerin. Ab Sommer 2008 bietet das Finanzinstitut Hypotheken in Zusammenarbeit mit der Münchener Hypothekenbank an.

Die viertgrößte Bank in Bayern ist neben UBS die zweite Partnerin von PostFinance bei der Finanzierung von privatem Wohneigentum. PostFinance erhält dadurch zusätzlichen finanziellen Spielraum und hohe Flexibilität für attraktive Kundenangebote.

PostFinance vergibt seit Mai 2003 Hypotheken an Privatkunden. Sie arbeitet dabei mit UBS zusammen, da sie keine eigenen Hypotheken und Kredite vergeben darf. Seit dem Eintritt von PostFinance in den Hypothekarmarkt ist der Konkurrenzkampf deutlich härter und die Margen um bis zu 40 Basispunkte (0,4 Prozent) kleiner geworden. Um in diesem Marktumfeld mehr Handlungsspielraum zu haben, prüfte PostFinance in den letzten Monaten weitere Kooperationsmodelle mit in- und ausländischen Finanzinstituten. Sie hat sich für die Münchener Hypothekenbank eG als zweite Partnerin im Hypothekenbereich entschieden. Die beiden Partner haben bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, die im Januar 2008 in einem Vertrag konkretisiert wird.

Die Münchener Hypothekenbank bietet PostFinance großen finanziellen Spielraum und hohe Flexibilität. So kann PostFinance im hart umkämpften Hypothekenmarkt weiterhin attraktive Angebote offerieren und die Abwicklung kundenfreundlich gestalten. PostFinance übernimmt die Produktgestaltung, das Marketing und den Verkauf der Hypotheken. Die Münchener Hypothekenbank ist verantwortlich für die Refinanzierung und trägt das Kreditrisiko.

PostFinance, das Finanzinstitut der Schweizerischen Post, will den Sprung aufs Podest der größten Schweizer Retailfinanzinstitute schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, baut sie das Hypotheken- und Kreditgeschäft weiter aus und bietet ihren Kunden einfache Finanzdienstleistungen aus einer Hand an. Aktuell finanziert PostFinance Wohneigentum in der Höhe von knapp zwei Milliarden Franken, verteilt auf rund 6.000 Hypotheken.

Quelle: Pressemeldung Münchener Hypothekenbank eG

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