Neugeschäft wieder forciert

08.12.2005 | Köln
In einem schwierigen Marktumfeld, das von der Verunsicherung vieler Verbraucher geprägt ist, konnte die CENTRAL Ende des dritten Quartals ihr Neugeschäft wieder deutlich forcieren.

Die Prämieneinnahmen wurden gegenüber dem Referenzwert des Vorjahrs um 5 Pro-zent auf insgesamt 1.185 Mio. € gesteigert (Werte: jeweils 1.-3. Quartal, Vorjahreswerte im folgenden in Klammern). Auf die Krankheitskosten-Vollversicherung entfielen 835 Mio. € (795 Mio. €) und auf die Krankheitskosten-Zusatzversicherung 350 Mio. € (333 Mio. €).

Der Versichertenbestand wurde auf 1.557.366 Personen ausgebaut (1.514.145). Sowohl in der Vollversicherung als auch in der Zusatzversicherung konnten erfreuliche Steigerungen erzielt werden. So stieg die Zahl vollversicherter Personen auf 403.497 (393.617), in der Zusatzversicherung wurde der Bestand auf 1.153.869 Personen ausgebaut (1.120.528).

Mit einem Zuwachs von 5,2 Prozent lag die Nettoproduktion im Monat September über dem Produktionsergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Insgesamt konnten sich alle Vertriebswege der CENTRAL in einem schwierigen Marktumfeld, das von der Verunsicherung vieler Verbraucher geprägt war, gut behaupten. Wichtigster Vertriebspartner bleibt nach wie vor die Deutsche Vermögensberatung AG.

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb konnten auf 168 Mio. € gesenkt werden (173 Mio. €). Durch die Einführung eines neuen Bestandsführungssystems und die damit vorhandenen Investitionskosten hat sich die Verwaltungskostenquote leicht auf 3,5 Prozent erhöht (3,2 Prozent). Die Abschlußkostenquote konnte gegenüber dem Vorjahreswert deutlich von 12,1 auf 10,6 Prozent reduziert werden.

Der Bestand an Kapitalanlagen wurde um über 13 Prozent auf 5.628 Mio. € ausge-baut (4.975 Mio. €). Durch die positive Entwicklung an den Aktienmärkten konnten deutliche Gewinne aus dem Aktienbestand realisiert und Zuschreibungen auf Invest-mentfondsanteile erhöht werden. Dadurch wurde das außerordentliche Ergebnis auf 50 Mio. € gesteigert (4 Mio. €). Auch die Gesamterträge aus Kapitalanlagen konnten deutlich ausgebaut werden - sie wurden auf 235 Mio. € gesteigert (187 Mio. €). Nach Abzug der Aufwendungen für Kapitalanlagen und der Abschreibungen resultieren daraus Nettoerträge von 227 Mio. € (175 Mio. €) - das sind 30 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahreswert. Die Aktienquote nach Buchwerten war mit 6,6 Prozent unverändert, Schwerpunkt der Kapitalanlagen bildeten Rentenpapiere.

Die internationale Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die CENTRAL im Rahmen eines Finanzkraft-Ratings (Insurers Financial Strength Rating) mit "AA" ("Ausgezeichnet") bewertet. Dabei erhielt die CENTRAL als Kerngesellschaft der italienischen Assicurazioni Generali SpA von S&P die deutschlandweit derzeit höchste Auszeichnung für eine private Krankenversicherung.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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