Positive Geschäftsentwicklung der CENTRAL im ersten Halbjahr 1999 fortgesetzt

19.08.1999 | Köln
Prämieneinnahmen um 4 % erhöht - Kapitalanlagen um 16 % auf fast 5.075 Mio. DM vermehrt - Versicherungsleistungen um mehr als 10 % gestiegen - Betriebskostenquote leicht gesenkt. Die Geschäftsentwicklung der CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG verlief auch im ersten Halbjahr 1999 weiter positiv. Die Beitragseinnahmen wurden auf über eine Milliarde DM gesteigert, so daß für das Jahr 1999 ein Gesamtprämienvolumen von über zwei Milliarden DM erwartet wird. Die Zahl der versicherten Personen wurde im Vergleich zum Vorjahreswert um über 25.000 auf 1.230.000 erhöht.

Das Neugeschäft, das in den ersten Monaten leicht unter den Vergleichswerten des Jahres 1998 gelegen hatte, zog zur Jahresmitte stark an und lag Ende Juni wieder auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Produktionssteigerungen konnten insbesondere die hauptberufliche Organisation der CENTRAL, die Thuringia und die Deutsche Vermögensberatung erreichen, die mit einem Anteil von fast 40 % weiterhin der mit Abstand wichtigste Vertriebspartner der CENTRAL ist. In der Vollversicherung konnten die größten Zuwächse in den Marktsegmenten der freien Berufe (7 %) und der Angestellten (13 %) erzielt werden.

Die in Monatssollbeiträgen gemessenen Prämieneinnahmen konnten in der Vollversicherung um mehr als 8% und in der Krankheitskostenzusatzversicherung um rund 2 % gesteigert werden. In der Krankentagegeld- und in der Pflegepflichtversicherung gingen die Prämieneinnahmen infolge von nennenswerten Prämiensenkungen trotz steigender Bestände um 5 % bzw. um 14 % zurück. Infolgedessen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge gegenüber dem Vorjahreswert um rund 4%.

Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen sind im ersten Halbjahr 1999 im Vergleich zu denen der ersten sechs Monate des Vorjahres mit über 10 % stark gestiegen. Einen besonders starken Anstieg weisen mit 15 % die Leistungen für ambulante Arztbehandlung auf, auf die über 40 % der Gesamtleistung entfallen. Ebenfalls deutlich zugenommen haben die Leistungen für zahnärztliche Behandlungen (11 %). Etwas schwächer, aber immerhin acht mal so stark wie die Lebenshaltungskosten, sind mit 5 % die Aufwendungen für Krankenhausbehandlung gestiegen. Dieser Anstieg ist vor allem auf die um über 8 % gewachsenen Kosten für stationäre Arztbehandlung zurückzuführen.

Der Anstieg der Kosten für den Versicherungsbetrieb lag mit 2,7 % deutlich unter dem Prämienwachstum, so daß die Betriebskostenquote mit 15,9 % unter den Vorjahreswert (16,1 %) sank. Der Kapitalanlagenbestand wurde um 16 % auf 5.075 Mio. DM erhöht. Die Erträge aus Kapitalanlagen wurden insgesamt um 10 % auf rund 192 Mio. DM gesteigert.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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