Standard & Poor's bestätigt 'A' Rating für UNIQA
Als wesentliche Ratingfaktoren führt Standard & Poor's folgende an:
Die zentrale strategische Rolle des Unternehmens und dessen zentrale Funktion als Rückversicherer für die operativen Konzernunternehmen
Die sehr starke Position der Gruppe auf dem österreichischen Markt. Mit der Raiffeisen Versicherung und der UNIQA Personenversicherung ist der UNIQA Konzern klarer Marktführer im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft und mit der UNIQA Sachversicherung einer der führenden Sachversicherer Österreichs. Auch wegen der durch die Größe des österreichischen Marktes limitierten Wachstumsmöglichkeiten im Inland verfolgt der Konzern eine energische Internationalisierungsstrategie in Wachstumsmärkte primär in Mittel- und Ost-Europa sowie den Nachbarländern. Derzeit beträgt der Anteil der Auslandsgesellschaften am Prämienvolumen etwa 9% - mittelfristig wird hier ein Anstieg auf 15% erwartet.
Die sehr starke Kapitalisierung der UNIQA Gruppe auch unter Berücksichtigung weiteren Wachstums
Ausblick
Kritisch wird im Ausblick die Situation auf Basis der schlechten Ergebnisse der Sachversicherung im Jahr 2000 beurteilt, die wesentlich vom schwierigen österreichischen Marktumfeld, insbesondere im Kfz-Versicherungsmarkt beeinflusst sind. Die Kostensituation war im Jahr 2000 durch Kosten für die Umstrukturierung der Gruppe und die erfolgreiche Einführung der Marke UNIQA belastet.
Laut Standard & Poor's lässt die vom neuen Management eingeleitete strikt gewinnorientierte Strategie eine Verbesserung der Ergebnisse innerhalb von zwei Jahren erwarten. Als Ziel sollte sich der Return on Equity (ROE) im Jahr 2002 signifikant in Richtung des mittelfristigen Unternehmenszieles von 15% entwickeln.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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