TAUNUS BKK und BKK Gesundheit werden Deutschlands größte Betriebskrankenkasse.

19.05.2009 | Frankfurt
Neue BKK Gesundheit mit über 1,2 Millionen Versicherten entsteht. Die TAUNUS BKK und die BKK Gesundheit werden zum 1. Oktober 2009 zur BKK Gesundheit fusionieren. Dies haben die Verwaltungsräte beider Krankenkassen in ihren Sitzungen am 19. Mai beschlossen. Die neue Kasse wird den Namen BKK Gesundheit tragen und mit rund 1,2 Millionen Versicherten und über 2.000 Mitarbeitern die größte Betriebskrankenkasse in Deutschland sein.

Thomas Bodmer, Vorstandsvorsitzender der BKK Gesundheit, und Udo Sennlaub, Vorstand der TAUNUS BKK, werden alternierend den Vorsitz der neuen BKK Gesundheit wahrnehmen. Im Vordergrund der Fusion steht die Bündelung von Kompetenz und Know-how etwa durch die Ausweitung des Vor-Ort-Services sowie die Nutzung von Synergien im Interesse der Versicherten und Arbeitgeber«, erläutert Thomas Bodmer stellvertretend für beide Vorstände der neuen Krankenkasse.

Bündelung von Know-how - Nutzung von Synergieeffekten

Mit Inkrafttreten des Gesundheitsfonds sind die Herausforderungen, vor denen das gesamte Gesundheitssystem steht, enorm gestiegen. Vor dem Hintergrund eines sich weiter verschärfenden Wettbewerbs und veränderter Kundenansprüche bündeln die Betriebskrankenkassen TAUNUS BKK und BKK Gesundheit ihr Know-how zu einer schlagkräftigen Organisation. Ein Schwerpunkt liegt hierbei bei der Ausweitung der Service- und Leistungsangebote, die Stärkung der Verhandlungsinteressen gegenüber Leistungserbringern und Dienstleistern sowie der Ausbau finanzieller und personeller Ressourcen. »Nur wer auf diesen Gebieten sehr gut aufgestellt ist, kann die Bedürfnisse, Wünsche und Ansprüche seiner Kunden auch in Zukunft erfüllen. Mit der konsequenten Zusammenführung der individuellen Stärken beider Krankenkassen in den Bereichen Service, Mehrleistungen und Verträge wird die neue BKK Gesundheit ihre Marktanteile sichern und ausbauen und eine führende Rolle im Markt der gesetzlichen Krankenkassen einnehmen«, betont Thomas Bodmer, Vorstandsvorsitzender der BKK Gesundheit.

Gemeinsame Visionen verwirklichen

Die Vorstände beider Kassen versprechen sich von dem Zusammenschluss, ihre gemeinsame Vision einer optimalen Gesundheitsversorgung und Kundenbetreuung verwirklichen zu können. »Auf der Basis einer soliden Finanzlage wird es dabei das Ziel sein, über Marktstärke, Produktinnovationen und eine strikte Kundenorientierung ein langfristig angelegtes Wachstum zu erreichen. Über die neue Kassengröße gilt es zudem, die Verhandlungsinteressen gegenüber Ärzten und Krankenhäusern weiter auszubauen und versorgungspolitische Akzente im Gesundheitswesen zu setzen«, erklärt Thomas Bodmer.

Neue Leistungsangebote und Ausbau des Vor-Ort-Services

Die insgesamt rund 1,2 Millionen Versicherten beider Betriebskrankenkassen werden ab 1. Oktober 2009 automatisch in der neuen BKK Gesundheit versichert sein, so dass eine lückenlose Versorgung sichergestellt ist. Rund 2.000 Mitarbeiter werden in über 60 Geschäftsstellen zu allen Fragen rund um Leistungen, Beiträge und Mitgliedschaft den Kunden persönlich zur Verfügung stehen.

Neben dem Ausbau des Geschäftsstellennetzes profitieren die Kunden direkt von den jeweils individuell entwickelten Mehrleistungen, Angeboten und Gesundheitsprojekten der beiden Krankenkassen. So kommen etwa die Mehrleistungen zu alternativen Heilmethoden und Kindervorsorge oder die Angebote der Kassen zum Thema Gesundheitsreisen und kostenlose Gesundheitsförderung den Versicherten beider Krankenkassen zu Gute.

Aber nicht nur die Versicherten und Mitglieder der neuen BKK Gesundheit werden von den Synergieeffekten profitieren. Auch die zahlreichen Wirtschafts- und Trägerunternehmen, die traditionell das Rückgrat der Betriebskrankenkassen bilden, erhalten durch den Zusammenschluss in Zukunft eine noch umfassendere Betreuung.

Keine betriebsbedingten Kündigungen

Im Rahmen der Fusionsgespräche im Vorfeld des Zusammenschlusses haben beide Krankenkassen vereinbart, keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Vielmehr soll durch die Fusion die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und somit langfristig Arbeitsplätze gesichert werden.

Alternierender Vorstandsvorsitz

Die Verwaltungsräte der beiden Krankenkassen haben sich darauf verständigt, dass die beiden Vorstände Thomas Bodmer, BKK Gesundheit, und Udo Sennlaub, TAUNUS BKK, den Vorstandsvorsitz alternierend, im jährlichen Wechsel, wahrnehmen. Als Vorstandsvorsitzender beginnen wird ab Oktober 2009 Udo Sennlaub. Der Sitz der neuen Krankenkasse wird Frankfurt sein; die bisherigen Standorte beider Krankenkassen bleiben alle erhalten. Die Hauptverwaltungen der neuen BKK Gesundheit werden in Frankfurt und Balingen sein.

Quelle: Pressemeldung BKK Linde

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