Thuringia Versicherung honoriert gutes Gesamtergebnis

21.02.2001 | Köln
Die Thuringia Versicherungs-Aktiengesellschaft, München, blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr 2000 zurück und schließt ihr 147. Geschäftsjahr mit einem guten Gesamtergebnis ab. Im Versicherungsgeschäft wird nach dem Gewinn des besonders guten Vorjahres zwar ein Verlust ausgewiesen, im Finanzgeschäft liegt der Gewinn allerdings wieder auf sehr hohem Niveau.

Das Ergebnis setzt die Gesellschaft in die Lage, der am 4. April 2001 stattfindenden Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 30 % und eines zusätzlichen erhöhten Bonus von 15,4 % vorzuschlagen. Gleichzeitig wird erneut eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (ohne Ausgabe neuer Aktien) vorgeschlagen. Es ist geplant, eine Erhöhung des Grundkapitals um 5,9 Millionen Euro auf 65,2 Millionen Euro durch Umwandlung von Teilen der Kapitalrücklage in gezeichnetes Kapital vorzunehmen. Das Grundkapital bleibt eingeteilt in 2,1 Millionen Stückaktien. Mit der Erhöhung ist wieder eine Glättung der Euro-Beträge in Bezug auf die Stückaktie verbunden.

Die Brutto-Beiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft haben sich in 2000 mit einer Steigerung von 6,0 % weit besser entwickelt als im Vorjahr. Ein Großteil der Mehreinnahmen entfällt auf die als "Türöffner" geltenden Sparten Kraftfahrt-Haftpflicht und Fahrzeugvollversicherung aber auch in den übrigen Sparten sind erfreuliche Fortschritte erzielt worden.

Der Brutto-Schadenaufwand im selbst abgeschlossenen Geschäft ist gestiegen und liegt bei 72,2 %.

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb im selbst abgeschlossenen Geschäft sind trotz hoher Investitionen im IT-Bereich gestiegen, was aber wegen des höheren Beitragswachstums nur eine ganz geringfügige Erhöhung der Kostenquote zur Folge hatte.

Das gesamte versicherungstechnische Geschäft schließt nach Entnahmen aus der Schwankungsrückstellung von rd. DM 21 Millionen (Vorjahr: DM 20 Millionen) mit einem Verlust von DM 8,6 Millionen (Gewinn im Vorjahr: DM 7,3 Millionen). Das nichtversicherungstechnische (Finanz-) Geschäft erbrachte nach Steuern einen leicht erhöhten Ertrag von rd. DM 67 Millionen.

Die stillen Reserven bei den Kapitalanlagen sind im Geschäftsjahr 2000 weiter gestiegen. Die Differenz zwischen den Zeitwerten und Buchwerten der "zu Anschaffungswerten ausgewiesenen Kapitalanlagen" betrug 2000 DM 540 Millionen. Davon entfielen DM 171 Millionen auf Grundvermögen, DM 363 Millionen auf Dividendenwerte (Aktien, Beteiligungen und Investmentfonds) und rd. DM 6 Millionen auf festverzinsliche Wertpapiere. Bezogen auf die gesamten Kapitalanlagen ergibt sich damit eine Reservequote bei den Kapitalanlagen von rund 35 % .

Der gesamte Jahresüberschuss von DM 58,2 Millionen (Vorjahr DM 73,3 Millionen) erlaubt es der Gesellschaft, eine Dividende von 30 % sowie einen zusätzlichen erhöhten Bonus von 15,4 % auf das in 2000 um 10 % erhöhte Grundkapital auszuschütten und gleichzeitig die Gewinnrücklagen um DM 5,5 Millionen zu verstärken. Außerdem wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, das derzeit gezeichnete Kapital aus Gesellschaftsmitteln von 59,3 Millionen Euro auf 65,2 Millionen Euro zu erhöhen.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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