Thuringia Versicherung mit Spitzenergebnis weiter auf Erfolgskurs

22.02.2000 | Köln
Vorschlag: Dividende von 30 % und Bonus von 5 % sowie Kapitalerhöhung. Die Thuringia Versicherungs-Aktiengesellschaft, München, kann auf ein erfolgreiches Jahr 1999 zurückblicken und schließt ihr 146. Geschäftsjahr mit einem Spitzenergebnis ab. Im Versicherungsgeschäft wird nach dem Verlust des Vorjahres wieder ein deutlicher Gewinn ausgewiesen, und insbesondere im Finanzgeschäft konnte ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt werden.

Damit ist die Gesellschaft in der Lage, der am 5. April 2000 stattfindenden Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 30 % und eines zusätzlichen Bonus von 5 % vorzuschlagen. Das bedeutet die Ausschüttung einer Dividende von DM 15,00 zuzüglich eines Bonus von DM 2,50 je Aktie und ergibt zusammen mit einer Steuergutschrift von DM 7,50 für einen anspruchsberechtigten Aktionär einen Gesamtertrag von DM 25,00. Gleichzeitig wird erneut eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (ohne Ausgabe neuer Aktien) vorgeschlagen. Es ist geplant, eine Erhöhung des Grundkapitals um 5,4 Millionen Euro auf 59,3 Millionen Euro durch Umwandlung von Teilen der Kapitalrücklage in gezeichnetes Kapital vorzunehmen. Das Grundkapital bleibt eingeteilt in 2,1 Millionen Stückaktien. Nach der in 1999 erfolgten Umstellung auf Euro ist mit der Erhöhung eine Glättung der Euro-Beträge in Bezug auf die Stückaktie verbunden.

Die Brutto-Beiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft sind 1999 mit einem Plus von 0,5 % stärker als im Vorjahr gestiegen.

Der überproportionale Ausbau der Ausschließlichkeitsorganisation und deren fachliche wie verkäuferische Qualitätsverbesserung haben zu einem herausragenden Vertriebsergebnis geführt. Die Thuringia und ihre Verkaufsorganisation konnte das Nettoergebnis in der Produktion von DM 8 Mio im Jahr 1998 auf DM 35 Mio verbessern. Sie wird den Ausbau der Stammorganisation und deren Qualifizierung weiter vorantreiben und schafft mit dieser Qualitätsverbesserung die Grundlage für weiteres, überdurchschnittliches Wachstum.

Der Brutto-Schadenaufwand im selbst abgeschlossenen Geschäft ist leicht gestiegen und liegt bei 68,2 %.

Die Kosten für den Versicherungsbetrieb im selbst abgeschlossenen Geschäft sind etwas zurückgegangen; daraus folgt eine leichte Absenkung der Kostenquote.

Das gesamte versicherungstechnische Geschäft schließt nach Entnahmen aus der Schwankungsrückstellung von fast DM 20 Millionen (Vorjahr: Zuführung rd. DM 22 Millionen) mit einem Gewinn von DM 7,3 Millionen (Verlust im Vorjahr: DM 17,8 Millionen). Das nichtversicherungstechnische (Finanz-) Geschäft erbrachte nach Steuern einen Ertrag von rd. DM 66 Millionen.

Die stillen Reserven bei den Kapitalanlagen sind im Geschäftsjahr 1999 weiter gestiegen. Die Differenz zwischen den Zeitwerten und Buchwerten der "zu Anschaffungswerten ausgewiesenen Kapitalanlagen" betrug 1999 rund DM 565 Millionen. Davon entfielen DM 167 Millionen auf Grundvermögen, DM 386 Millionen auf Dividendenwerte (Aktien, Beteiligungen und Investmentfonds) und DM 12 Millionen auf festverzinsliche Wertpapiere. Bezogen auf die gesamten Kapitalanlagen ergibt sich damit eine Reservequote bei den Kapitalanlagen von rund 35 % .

Der gesamte Jahresüberschuss von DM 73,3 Millionen (Vorjahr DM 39,4 Millionen) erlaubt es der Gesellschaft, eine Dividende von 30 % sowie einen zusätzlichen Bonus von 5 % auf das in 1999 um 20 % erhöhte Grundkapital auszuschütten und gleichzeitig die Gewinnrücklagen um DM 36,4 Millionen zu verstärken. Außerdem wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, das derzeit gezeichnete Kapital aus Gesellschaftsmitteln von 53,9 Millionen Euro auf 59,3 Millionen Euro zu erhöhen.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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