UNIQA Group Austria: Geschäftsjahr 2006

26.04.2007 | Wien
Ergebnis vor Steuern um 25,3% auf 238,5 Mio. Euro gesteigert - Dividende soll um 34,6% von 26 Cent auf 35 Cent angehoben werden - Konzernprämien mit 5.091,4 Mio. Euro um 7,6% gesteigert - Kosten- und Leistungsquote deutlich reduziert - 21,2 Mrd. Euro Assets under Management

Die UNIQA Group Austria hat 2006 den ertragsorientierten Wachstumskurs konsequent fortgesetzt und das Konzernergebnis deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 238,5 Mio. Euro um 25,3% höher als 2005. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 31,4% auf 175,1 Mio. Euro. Nach Minderheitsanteilen ergibt sich ein Konzernergebnis von 151,9 Mio. Euro (+41,0%). Der Gewinn je Aktie nach Steuern kletterte auf 1,29 Euro nach 0,94 Euro im Vorjahr. In Folge der guten Ertragslage wird der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende von 26 Cent auf 35 Cent vorgeschlagen. Das entspricht einer Steigerung um 34,6% und einer Payout Ratio von 27,5%.

Auch die Brutto-Eigenkapitalrendite (ROE) erreichte 2006 mit 20,8% einen neuen Höchstwert (2005:19,7%).

Die verrechneten Konzernprämien (inkl. der Sparanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) lagen 2006 mit 5.091,4 Mio. Euro um 7,6% über dem Wert des Vorjahres. Mit 1.670,9 Mio. Euro stammen bereits 32,8% der verrechneten Prämien aus den Ländern außerhalb Österreichs. Von den gesamten Konzernprämien entfallen 42,5% auf die Lebensversicherung, 40,0% auf die Schaden- und Unfallversicherung und 17,5% auf die Krankenversicherung. Die Umsatzrentabilität der UNIQA Gruppe lag 2006 mit 5,8% um einen Prozentpunkt höher als 2005.

Die Versicherungsleistungen sind im Gegensatz zu den Prämien trotz der Schneedruckschäden Anfang 2006 in Summe um 1,6% auf 3.715,6 Mio. Euro zurückgegangen.

Die in konsequenter Umsetzung des ErgebnisVerbesserungsProgramms im Verhältnis zu den Prämien nur unterproportional angestiegenen Kosten führten wiederum zu einer deutlich gesenkten Konzern-Kostenquote von 20,9% (2005: 21,5%). Die Combined Ratio (brutto) in der Schaden- und Unfallversicherung konnte im Zuge der gefallenen Kosten- und Leistungsquoten auf 95,4% reduziert werden (2005: 98,2%).

Mit 21.155,2 Mio. Euro Kapitalanlagen ist UNIQA der größte Assetmanager unter den österreichischen Versicherungen.

Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG

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