UNIQA Group Austria veräußert die 50% Beteiligung an InterRisk
Verkauf der Anteile an die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung
- Aktiengesellschaft oder eine ihrer Konzerngesellschaften
- deutscher Markt wird in Zukunft vermehrt über andere Verkaufskanäle angesprochen
- weiterer Schritt bei der strategischen Positionierung der Auslandsaktivitäten der UNIQA Group Austria
- verstärkte Konzentration auf konzerneigene Aktivitäten und emerging markets in Zentraleuropa
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der UNIQA Versicherungen AG (http://www.uniqa.at) haben die Veräußerung der Anteile an der InterRisk Internationale Versicherungsholding GmbH (Wien) an den bisherigen Partner in diesem Engagement, den Wiener Städtische Konzern, genehmigt.
Mit der Konzerngründung von UNIQA im Vorjahr sind die Anteile der Bundesländer-Versicherung (1/3) und der Austria-Collegialität (1/6) an der InterRisk in der UNIQA Personenversicherung AG - ein Tochterunternehmen der börsenotierten UNIQA Versicherungen AG - zusammengefaßt worden. Seither ist die UNIQA Personenversicherung Hälfte-Eigentümer der InterRisk Internationale Versicherungsholding GmbH. Diese Gesellschaft wiederum ist 100%-iger Eigentümer der InterRisk Versicherung AG in Wiesbaden, einem Schaden- und Unfallversicherer mit einem Prämienvolumen von DM 84 Mio./Euro 43 Mio./ATS 591 Mio. Die ehemalige Beteiligung der InterRisk Internationale Versicherungsholding an der Schweizer Freiburger Allgemeine Versicherung AG wurde bereits im Jahr 1998 veräußert.
Andere Vertriebsschienen
Alleiniger Partner von UNIQA in der InterRisk Internationale Versicherungsholding GmbH war seit Gründung 1978 der Konzern der Wiener Städtischen. Die ursprünglichen Absichten aus den frühen 80er Jahren, alle Aktivitäten im Ausland gemeinsam zu betreiben, haben sich angesichts der Öffnung der Grenzen nach Westen und Osten nicht realisiert. De facto sind beide Gruppen schon seit langem eigene Wege gegangen und die Beteiligung in Deutschland ist die einzige noch gemeinsam geführte Versicherungsgesellschaft. Hinsichtlich einer Tätigkeit auf dem deutschen Markt verfügt UNIQA über andere Vertriebsschienen, die in Zukunft verstärkt genutzt werden.
Strategische Neupositionierung
Die Veräußerung der Anteile an der InterRisk Internationale Versicherungsholding GmbH ist ein weiterer Schritt in der strategischen Neupositionierung der Auslandsaktivitäten innerhalb der UNIQA Group Austria.
UNIQA Group Austria
Mit einem Prämienvolumen von ATS 30,2 Mrd. (EUR 2,19 Mrd.) und rund 6.500 MitarbeiterInnen zählt UNIQA zu den führenden Versicherungskonzernen Mitteleuropas. UNIQA ist im Jahr 1999 aus den traditionsreichen österreichischen Häusern Bundesländer-Versicherung und Austria-Collegialität entstanden und vereint bewusst österreichische Identität mit europäischem Format.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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