UNIQA Konzept zur Sanierung der Mannheimer findet überwältigende Zustimmung der Aktionäre

01.03.2004 | Wien
Mehr als 95% der anwesenden Aktionäre der deutschen Mannheimer Holding AG haben in der Hauptversammlung am 27. Februar 2004 den vorgeschlagenen Schritten zur Sanierung zugestimmt. Damit haben sie die wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass UNIQA der Mannheimer Kapital in der Höhe von 79,5 Mio. Euro zuführen kann und im Zuge der Kapitalmaßnahmen den Aktienanteil von derzeit knapp 20% auf mehr als 87% erhöht.

"Mit der überwältigenden Zustimmung der Aktionäre haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur dauerhaften Sanierung der Mannheimer erreicht, kommentierte UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien die Beschlüsse der Aktionäre und ergänzte, "Die von der Hauptversammlung beschlossenen Kapitalmaßnahmen stellen die wesentliche Voraussetzung dar, damit die Mannheimer ihren ursprünglichen Kurs als erfolgreicher Spezialist für Sachversicherungen weiterverfolgen und ausbauen kann, sichert die Solvabilität der Gesellschaft und befreit sie von der langfristigen Belastung durch das Protektor-Darlehen. Ohne der Ablöse dieses Darlehens wäre die Mannheimer auf sehrlange Sicht nicht in der Lage Dividenden an die Aktionäre auszuzahlen."

Der Sanierungsplan und die Beschlüsse der HV sehen eine Eintragung der Kapitalerhöhung bis zum 30. Juni 2004 vor. Sollten bis zu diesem Zeitpunkt Anfechtungsklagen gegen die Beschlüsse aufrecht sein, darf eine Eintragung nicht stattfinden. Klien: "Der Vorstand der Mannheimer AG Holding hat in seinem Bericht dargelegt, dass in diesem Fall die Existenz der Gesellschaft gefährdet wäre. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass jemand ernsthaft Interesse hat, ein Unternehmen mit guten Zukunftsaussichten zu gefährden, und hoffe daher auf eine fristgerechte Eintragung."

Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG

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