Versicherungsverbund Die Continentale: Erfolgreiches Jahr trotz schwierigen Umfelds

14.05.2003 | München/Dortmund
"Wir verzeichneten im Jahr 2002 ein solides Wachstum - und das auf stabiler Grundlage. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sind wir sehr zufrieden", so Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender des Versicherungsverbundes Die Continentale, zur Geschäftsentwicklung 2002. Die Beitragseinnahmen des Verbundes stiegen auf 2,035 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung, die dem Marktdurchschnitt entspricht.

Und dies, obwohl erstmals in einem kompletten Jahr die Beiträge der DEURAG Deutsche Rechtsschutzversicherung AG nicht mitgerechnet wurden. Von dieser Beteiligung hatte sich die Continentale Mitte 2002 getrennt - im Gegenzug hatte sie die Continentale Sachversicherung und die Europa Versicherungen vollständig übernommen. Damit wurde die Eigenständigkeit des Versicherungsverbundes weiter gefestigt. Der Verbund besteht aus Continentale Kranken-, Lebens- und Sachversicherung, Europa Kranken-, Lebens- und Sachversicherung, der deutschen internet versicherung und der Münchner Kapitalanlage.

Die Kapitalanlagen der Versicherer stiegen um 7,3 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Rolf Bauer: "Abschreibungen und stille Lasten sind für die Continentale dank einer konservativen Anlagepolitik kein Thema." Dies ist auch der Hauptgrund für die nach wie vor hohen Überschussverzinsungen der zum Verbund gehörenden Personenversicherer und die Tatsache, dass alle Verbundunternehmen beide Stress-Tests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) bestanden haben.

Service-Versicherer behaupten Marktposition

Die auf persönliche Beratung und Service ausgerichteten drei größten Versicherer des Verbundes, Continentale Kranken, Lebens- und Sachversicherung, konnten ihre Marktposition gut behaupten:

Continentale Krankenversicherung a.G: Verwaltungskostenqoute unter Branchenniveau

Im größten Geschäftsfeld des Verbundes, der Krankenversicherung, steigerten die arbeitsteilig operierenden Unternehmen Continentale Krankenversicherung a.G., Dortmund, und Europa Krankenversicherung AG, Köln, ihre Beitragseinnahmen um 4,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die Verwaltungskostenquote blieb mit 2,9 Prozent konstant niedrig - gegenüber einem Branchenniveau von voraussichtlich 3,2 Prozent. Rund 100 Millionen Euro konnten über Beitragsrückerstattungen an die Versicherten zurückfließen. Die Kapitalanlagen stiegen um 9,7 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der Continentale Krankenversicherung betrug 5,3 Prozent - ein gutes Ergebnis, gemessen am Marktdurchschnitt von voraussichtlich 4,6 Prozent.

Auf deutliche Beitragserhöhungen im Bereich der Vollversicherung konnte die Continentale verzichten. Stattdessen konnten in den Haupttarifen der BUSINESSLINE" verbesserte Leistungen angeboten werden - und das für nur einen geringen Mehrbeitrag. Schon jetzt haben sich viele Kunden den erweiterten Versicherungsschutz der Tarife GS1PLUS und CS2PLUS gesichert.

Die Informationsoffensive der Continentale Krankenversicherung wurde 2002 mit einem PKV-Forum für rund 1.200 Vermittler in Köln fortgesetzt. Bei der Veranstaltung stand insbesondere die Ergänzungsversicherung im Mittelpunkt. Angesichts immer neuer Reformdiskussionen über die gesetzliche Krankenversicherung wird die Continentale dieses Thema im Jahr 2003 weiter verfolgen. Rolf Bauer: "Ergänzungsversicherungen sind heute für viele gesetzlich Versicherte die einzige Möglichkeit, sich dauerhaft eine hochwertige medizinische Versorgung zu sichern - besonders in Bereichen wie Zahnersatz, Vorsorgeuntersuchungen und Naturheilkunde."

Continentale Lebensversicherung a.G.: Spitzenplatz bei Gesamtverzinsung

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2002 blickt auch die Continentale Lebensversicherung a.G., München, zurück. Das Unternehmen steigerte seine Beitragseinnahmen um 5,8 Prozent auf 409 Millionen Euro. Damit übertraf sie das Branchenwachstum von 4,3 Prozent deutlich. Die Kapitalanlagen des Versicherers stiegen um 3,1 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Abschreibungen auf die Kapitalanlagen waren lediglich in Höhe von 2,9 Millionen Euro notwendig. Stille Lasten bestanden in einem minimalen Umfang von weniger als 1 Million Euro. Dem standen ausweispflichtige Reserven von rund 80 Millionen Euro gegenüber. Die Gesamtverzinsung des Versicherers beträgt 5,5 Prozent - das bedeutet einen Spitzenplatz in der Branche. "Wir haben in den vergangenen Jahren sehr solide investiert und Anlagen am Aktienmarkt nur sehr begrenzt und vorsichtig getätigt. Diese Strategie wird jetzt belohnt", betont Heinz Jürgen Scholz, Vorstand der Continentale Lebensversicherung.

Continentale Sachversicherung AG: Um Rechtsschutzsparte ausgebaut

Die Continentale Sachversicherung AG, Dortmund, entwickelte sich mit einer Beitragssteigerung von 3,4 Prozent auf 254 Millionen Euro wiederum über Marktniveau. Besonders erfolgreich war sie bei Haftpflichtversicherungen, wo sie ein Wachstum von 7,4 Prozent verzeichnete - gegenüber 1 Prozent Wachstum der Branche. Die Kapitalanlagen des Versicherers stiegen um 3,4 Prozent auf 378 Millionen Euro. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 7,5 Millionen Euro erzielt.

2002 hat die Continentale Sachversicherung darüber hinaus ihr Geschäft um eine weitere Sparte ausgebaut: Durch die ProJuris-Tarife werden innovative Rechtsschutzversicherungen mit einzigartigen Bausteinen angeboten, die an den individuellen Bedarf der Versicherten angepasst und im Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut im Markt positioniert sind. "Und das ist noch nicht alles", so Wilhelm Sonnemann, Vorstand der Continentale Sachversicherung: "Wir haben unsere erfolgreiche Tariflinie UnfallGiro Anfang 2003 um einen speziellen Tarif für Menschen ab 50 erweitert. UnfallGiro60plus bietet neben einer lebenslangen Unfallrente und einer Einmalzahlung im Falle der Invalidität auch erweiterten Schutz, wie ihn besonders ältere Menschen benötigen." So wird ein Oberschenkelhalsbruch immer als Unfall gewertet, auch wenn dieser nicht durch einen Unfall verursacht wurde, und bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit gibt es eine zusätzliche Pflegerente. In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst werden umfangreiche Serviceleistungen geboten, die Unfallverletzte besser in die Lage versetzen, auch nach einem Unfall die Selbstständigkeit in der eigenen Wohnung zu erhalten.

Quelle: Pressemeldung Der Versicherungsverbund Die Continentale

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