Volkswagen Konzern steigert Auslieferungen per Oktober um 13,8 Prozent auf 6,80 Millionen Einheiten
Der Volkswagen Konzern hat sich von Januar bis Oktober dieses Jahres mit einem zweitstelligen Wachstumsplus auf den weltweiten Automobilmärkten weiter sehr gut behauptet. Das Unternehmen lieferte in den ersten zehn Monaten 6,80 (5,98)* Millionen Fahrzeuge aus und erzielte damit ein Plus von 13,8 Prozent. Im Einzelmonat Oktober verkaufte Europas größter Automobilhersteller 688.000 (612.000; +12,4 Prozent)* Einheiten.
"Die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf war sehr erfreulich. Auch in das vierte Quartal sind wir gut gestartet", erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler. "Allerdings wird dies aufgrund der vorherrschenden konjunkturellen Unsicherheiten und ihren Einfluss auf die Automobilbranche kein Selbstläufer. Auch in den kommenden Monaten werden wir das Marktgeschehen sehr genau beobachten, da die Entwicklung auf den weltweiten Märkten volatil bleibt", fügte Klingler hinzu.
Wachstumsregionen entwickeln sich weiter positiv
Die Entwicklung in der Region Nordamerika ist anhaltend positiv. Von Januar bis Oktober stiegen die Verkäufe um 21,5 Prozent auf 543.000 (446.900) Fahrzeuge. Auf den Einzelmarkt USA entfielen dabei 360.500 (295.900; +21,8 Prozent) Auslieferungen. In der Region Südamerika verzeichnete der Konzern eine Absatzsteigerung von 8,0 Prozent und lieferte insgesamt 777.200 (719.800) Modelle aus.
Erfreuliche Verkaufszahlen verzeichnete das Unternehmen auch in der Vertriebsregion Asien / Pazifik, wo nach zehn Monaten 2,15 (1,82; +17,6 Prozent) Millionen Fahrzeuge ausgeliefert wurden. Der größte Einzelmarkt der Region, China, verzeichnete dabei 1,89 (1,65; +14,8 Prozent) Millionen Einheiten.
Anhaltend erfreuliche Verkaufszahlen verbuchte der Konzern per Oktober auch in Europa. Insgesamt erreichten die Marken ein Plus von 10,7 Prozent auf 3,07 (2,78) Millionen Verkäufe. In Westeuropa (ohne Deutschland) übernahmen 1,67 (1,57; +6,2 Prozent) Millionen Kunden ein neues Fahrzeug. Im Heimatmarkt Deutschland steigerte Europas größter Autokonzern seine Auslieferungen um 11,8 Prozent auf 960.800 (859.300) Einheiten. Hohes Wachstum verzeichnete das Unternehmen in Zentral- und Osteuropa. Hier wurden bis Oktober 441.400 (343.400; +28,5 Prozent) Fahrzeuge an Kunden übergeben.
Konzernmarken verzeichnen weiterhin positive Auslieferungen
Die Marke Volkswagen Pkw verkaufte von Januar bis Oktober weltweit 4,24 (3,78; +12,1 Prozent) Millionen Fahrzeuge. Positiv hat sich die Marke vor allem in den Regionen Zentral- und Osteuropa (173.100; 118.100; +46,5 Prozent), Nordamerika (404.900; 331.400; +22,2 Prozent) sowie Asien / Pazifik (1,61 Mio.; 1,41 Mio.; +14,1 Prozent) entwickelt.
Audi lieferte in den ersten zehn Monaten weltweit 1,08 (0,92; +18,0 Prozent) Millionen Fahrzeuge an Kunden aus. Anhaltend positiv entwickelten sich die Auslieferungen der Premiummarke aus Ingolstadt im Raum Asien / Pazifik (305.100; 233.500; +30,7 Prozent) sowie in Nordamerika (116.100; 98.500; +17,9 Prozent) und Südamerika (15.200; 11.200; +35,4 Prozent).
Die Marke ŠKODA lieferte von Januar bis Oktober weltweit 741.800 (638.200; +16,2 Prozent) Fahrzeuge aus. Der tschechische Automobilhersteller legte dabei vor allem in den Regionen Zentral- und Osteuropa (188.000; 160.600; +17,1 Prozent) sowie im Raum Asien / Pazifik (218.600; 170.600; +28,1 Prozent) zu.
SEAT verkaufte in den ersten zehn Monaten weltweit 294.000 (285.000) Fahrzeuge und legte damit um 3,2 Prozent zu. Die spanische Marke steigerte ihre Auslieferungen vor allem in Mexiko (14.200; 10.800; +30,6 Prozent), Deutschland (44.900; 35.200; +27,8 Prozent), Frankreich (29.900; 25.600; +16,5 Prozent) und Großbritannien (31.100; 28.200; +10,0 Prozent).
Volkswagen Nutzfahrzeuge steigerte seine Auslieferungen von Januar bis Oktober um 24,3 Prozent auf 433.600 (348.900) Fahrzeuge. Vor allem in den Regionen Asien / Pazifik (9.400; 6.400; +47,0 Prozent), Zentral- und Osteuropa (28.500; 20.100; +41,8 Prozent) sowie Südamerika (116.600; 91.600; +27,3 Prozent) konnte die Marke deutliche Absatzsteigerungen vorweisen.
Quelle: Pressemeldung VOLKSWAGEN AG
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