Wachstum auch in Krisenzeiten - Advocard mit positiver Jahresbilanz 2008
Der Hamburger Rechtsschutzversicherer Advocard hat seinen Umsatz auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 weiter erhöht. Das teilte der Sprecher des Advocard-Vorstands Oliver Brüß heute in Hamburg mit. Das Volumen des Neugeschäfts stieg um 5 Prozent auf 15,3 Millionen Euro Beitragssumme. Insgesamt erzielte der Rechtsschutzversicherer Beitragseinnahmen in Höhe von 189,4 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 1,7 Prozent (2,2 Prozent im Einzelgeschäft) im Vergleich zum Vorjahr (186,2 Millionen Euro). Damit hat die Tochter der Generali Deutschland, wie schon in den Vorjahren, besser abgeschlossen als der Gesamtmarkt.
Gleichzeitig konnte die Combined Ratio - die wichtigste Kennziffer für die Rentabilität im Schaden- und Unfallsektor - auf dem Niveau von 94 Prozent gehalten werden. Advocard liegt mit diesem Wert drei Prozentpunkte besser als der erwartete Marktschnitt. Das versicherungstechnische Ergebnis im Kerngeschäft lag bei 11,7 Millionen Euro vor Steuern - ein Plus von 0,4 Millionen Euro gegenüber 2007. Durch Abschreibungen auf Wertpapiere sank das Gesamtergebnis (nach Steuern), blieb allerdings mit 6,8 Millionen Euro weiter positiv.
Wachstums-Geschenk zum Jubiläumsjahr
Oliver Brüß zieht auf Basis der jetzt veröffentlichten Zahlen eine positive Bilanz: "In den vergangenen fünf Jahren haben wir die Beitragseinnahmen um rund 30 Millionen Euro gesteigert - und uns zum vierzigsten Unternehmensjubiläum einen neuen Umsatzrekord beschert. Die Wachstumsstory von Advocard setzt sich also trotz schwieriger konjunktureller Vorgaben fort", erklärt Brüß. Natürlich habe die Wirtschaftskrise auch vor der Advocard nicht Halt gemacht. Die dramatische Entwicklung an den Aktienmärkten spiegle sich im Finanzergebnis wieder. "Beim Jahresabschluss haben wir darauf reagiert, komplett abgeschrieben und damit die Möglichkeit nach § 341b HGB nicht genutzt. Das war zwar wenig erfreulich, schützt uns aber vor nachträglichen Korrekturen im laufenden Jahr", erläutert Vorstand Oliver Brüß.
Doppelter Trumpf gegen die Rezession
Neben solidem Wirtschaften seien vor allem neue, innovative Produkte die geeignete Antwort auf die Rezession. Das Ziel müsse es sein, dem Verbraucher zu vermitteln, dass die Rechtsschutzpolice gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten kein Luxus, sondern ein wichtiger Baustein zur Absiche rung persönlicher Lebensrisiken ist, erklärt Advocard Vorstandssprecher Brüß.
Der Hamburger Rechtschutzversicherer, der mit rund 1,4 Millionen Kunden zu den größten in Deutschland zählt, setzt im laufenden Geschäftsjahr besonders auf zwei spezielle Servicemerkmale für Privat- und Firmenkunden: das bundesweit einzigartige Produkt "Rechtsschutz Plus XL" sowie den Inkasso-Schutzbrief "Forderungs management Exklusiv". "Damit schreiben wir unsere erfolgreiche Premium-Strategie fort und unterstreichen mit "Rechtsschutz Plus XL" die wichtige Beratungsfunktion des Anwalts", betont Peter Stahl, der im Advocard-Vorstand den Bereich Rechtsschutzleistung verantwortet. Bei "Rechtsschutz Plus XL" übernimmt Advocard die Kosten für zwei anwaltliche Beratungen und weiterführende Tätigkeit des Anwalts im privatrechtlichen Bereich bis zu 1.000 Euro pro Jahr. Dies, ohne dass ein Rechtsschutzfall eingetreten sein muss und grundsätzlich ohne Risikoausschlüsse, z.B. die Prüfung eines Arbeits- oder Immobilienkaufvertrages vor Unterzeichnung zur Absicherung gegen mögliche zukünftige Streitfälle . "Forderungsmanagement Exklusiv" richtet sich an Firmenkunden und kombiniert eine umfassende Bonitätsprüfung mit allen Stufen des außergerichtlichen und gerichtlichen Mahnverfahrens. Mit den zwei neuen Produkten hat sich Advocard gezielt auf die Sicherheits bedürfnisse der Kunden während einer Konjunkturflaute eingestellt, Neuzu gänge generiert und die Service-Stärke der Marke Advocard weiter akzentuiert. Deshalb blickt der Advocard-Vorstand trotz Finanzkrise mit Optimismus auf das laufende Geschäftsjahr.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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