Zwischenbericht der Eurohypo per 30. Juni 2007
Die Eurohypo hat ihren Kurs fortgesetzt und das erste Halbjahr 2007 sehr erfolgreich abgeschlossen. Alle selbstgesteckten Ziele der Bank wurden erreicht. Das Ergebnis vor Steuern legte gegenüber dem hohen Vorjahresniveau um 2,7% auf 417 Mio. Euro zu, obwohl erstmals vereinnahmte Vorfälligkeitsentschädigungen komplett neutralisiert wurden.
Der Return on Equity vor Steuern lag bei 14,6% nach 14,4% im Vorjahr. Das liegt nahe an unserem Ziel von von 15% vor Steuern für das Jahr 2007. Die Cost Income Ratio der Bank ist trotz der fortgesetzten Investitionen der Eurohypo in Auslandswachstum mit 33,7% weiterhin deutlich besser als die Zielmarke der Bank von unter 35%. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ging um 2,5% auf 115 Mio. Euro zurück. Dies ist ein deutliches Indiz für die weitere Verbesserung der Portfolioqualität.
"Die Zahlen des 1. Halbjahres setzen die Erfolgsstory der Eurohypo fort", sagte der Vorstandsvorsitzende Bernd Knobloch bei der Präsentation des Ergebnisses und anlässlich des fünften Geburtstages der Bank, die am 13. August 2002 in das Handelsregister eingetragen worden war. "In kürzester Zeit haben wir es geschafft, uns vom Stiefkind der Großbanken zu einem erfolgreichen Global Player zu wandeln".
Fünf Jahre nach Gründung der Eurohypo sei erwiesen, dass ihre Strategie mit der Fokussierung auf das Immobilien- und Staatsfinanzierungsgeschäft, ihrem "Buy-and-Manage"-Ansatz und der konsequenten Internationalisierung bei gleichzeitiger Stärkung der Position auf dem deutschen Heimatmarkt die richtige sei.
"Die Kontinuität unseres Geschäftsmodells, die Tatsache, dass es bei uns keine Strategieschwenks gab, hat sich als richtiger, marktgerechter Ansatz erwiesen", sagte Knobloch. "Bester Beweis ist, dass das Modell am Markt von anderen übernommen wird."
Effiziente Exit-Kanäle sind integraler Bestandteil der erfolgreichen "Buy-and-Manage"-Strategie der Eurohypo. In den ersten sechs Monaten hat die Bank fast 7 Mrd. Euro verbrieft oder syndiziert, davon rund 5 Mrd. Euro im Ausland. Mit ihren eigenen Verbriefungsplattformen "Opera" und "Semper" ist die Eurohypo Marktführer in Europa.
In der Immobilienfinanzierung steigerte die Bank ihr Neugeschäft im Berichtszeitraum um 38% auf rund 23 Mrd. Euro. Im Zuge der Internationalisierung der Eurohypo gewinnt das Auslandsgeschäft dabei weiter an Bedeutung. "Das Deutschlandgeschäft bleibt jedoch die Basis von der aus wir expandieren. Es gehörte zu den Wachstumsträgern im ersten Halbjahr", erläuterte CFO Martin Zielke.
In der Staatsfinanzierung erreichte das bilanzielle und außerbilanzielle Neugeschäft 10,8 Mrd. Euro (1.HJ. 2006: 10,6 Mrd. Euro). Auch beim Ausbau ihres Public-Private-Partnership-Geschäfts (PPP) kommt die Eurohypo gut voran.
Für 2007 strebt die Bank nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden die weitere Internationalisierung und Diversifizierung ihres Immobiliengeschäfts an. Auch im Bereich Public Finance werde das internationale Geschäft weiter ausgebaut. Eine Eigenkapital-Rendite vor Steuern von 15% liegt jetzt in greifbarer Nähe. Dies setzt voraus, dass sich die in Folge der Turbulenzen am privaten US-Hypothekenmarkt stark volatilen Märkte wieder normalisieren. Die aktuellen Irritationen an den Anleihe- und Kreditmärkten werden Bernd Knoblochs Worten zufolge mittelfristig zu einer Stärkung derjenigen Institutionen führen, die im Exit-Management ein hohes Standing haben. "Die Krise ist aus meiner Sicht eine notwendige Katharsis, die den Markt bereinigen wird", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Davon sollte auch die Eurohypo mittelfristig profitieren."
Quelle: Pressemeldung Eurohypo Aktiengesellschaft
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