Festgeld – Rückzug in die Sicherheit

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Festgeld - Rückzug in die Sicherheit

Festgeld – Rückzug in die Sicherheit

Die Festgeld Anbieter freuen sich in der Zeit der anhaltenden Eurokriese über Kundenzuwachs. Sparer aus unterschiedlichen Lagern setzten ihr Geld aktuell lieber Langfristig mit festen Zinsen ein als es dem derzeit starken Schwankungen unterliegenden Aktienmarkt anzuvertrauen. Das einfache Prinzip des festen Zinssatzes über einen vorher festgelegten Zeitraum lockt mehr und mehr Kunden zu Banken und Sparkassen.

Trotz der Krise geben Banken und Versicherungen an, dass die Kunden weiter sparen, es ist also genug Geld in der Bevölkerung vorhanden um neue Sparverträge abzuschließen. Allerdings ändert sich das Anlageverhalten wieder mehr in Richtung langfristiger Anlagen mit geringeren Renditen, aber erhöhtem Sicherheitsfaktor. Festgeld gehört damit wieder zu den bevorzugten Anlagen der Anleger. Ein aktueller Festgeldvergleich zeigt, dass die Zinsen für Festgeldanlagen wieder steigen. Derzeit sind Zinsen pro Jahr bei Anlagen über 4 Jahre in Höhe von 4 -4,45 % erreichbar. Anlagen über 10 Jahre gewähren unter gewissen Voraussetzungen sogar bis zu 5,6%.

Fälligkeit der Verzinsung beachten

Ein Hoher Zinssatz pro Jahr ist nicht alles. Auch die Fälligkeit der Zinsen muss bei der Festgeld Auswahl beachtet werden. Wenn die Zinsen endfällig ausgezahlt werden lässt sich der Anleger den Zinseszins Gewinn entgehen. Eine Jährliche Auszahlung der Zinsen ist besser. Das Geld sollte nicht ausgezahlt werden sondern sofort dem Kapital im Festgeldvertrag hinzugefügt werden. Die nächste Zinsauszahlung wird dadurch höher, da mehr Kapital zu Verzinsung zur Verfügung steht. Einige Festgeldanbieter zahlen die Zinsen halbjährlich und einige wenige sogar monatlich aus. Bei geringen Anlagebeträgen ist der Zinsvorteil zwar nur gering, große Anlagen zeigen entsprechend höhere Auszahlungen nach Ablauf der Anlagefrist.

Anlagebetrag bleibt verfügbar

Manche Anleger scheuen vor der geringen Flexibilität von Festgeldanlagen zurück. Trotz der Anlagefrist ist es möglich sein Kapital wieder verfügbar zu machen. Allerdings geschieht dies mit Verlusten für den Anleger. Oft werden die bisher ausbezahlten Zinsen von der Bank zurück gefordert, da der Anleger seinen Teil des Sparvertrags, die Einhaltung der Anlagefrist, nicht nachgekommen ist. Ein wichtiger Faktor bei einer Festgeldanlage sollte daher zumindest die Garantie sein das eingezahlte Kapital bei einer Kündigung vollständig zurück zu erhalten.

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