Dank eines Anleihegläubigerbeschlusses von März kann ABO Energy nun Bürgschaften besichern. Maßgeblich dadurch steigen die Chancen auf erfolgreiche Teilnahme an künftigen Tarifausschreibungen. Parallel erhielten die Windprojekte in Olpe-Rehringhausen (3× E-175, 21 MW), Tholey (2× N163, 14 MW) und St. Gangloff (5× N163, 35 MW) die erforderlichen Genehmigungen. Der Verkauf von Nonnenholz II (6 MW) und zugleich die aktivierte Finanzierung für Ortenberg (21 MW) stärken die stabile Kapitalbasis bis Herbst 2027.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Bundesnetzagentur Februar vergibt Zuschläge für Schwerte und Öhringen Windparks
Die Bundesnetzagentur vergab im Februar Zuschläge an ABO Energy für zwei Erweiterungsprojekte von Windkraftanlagen mit zusammen 16,4 MW installierter Leistung. Geplant ist die Errichtung einer 6,8-MW-Anlage im Windpark Schwerte sowie die Ergänzung um zwei Turbinen mit 9,6 MW insgesamt im Windpark Öhringen. Beide Ausbauvorhaben sollen spätestens im Herbst 2027 betriebsbereit sein und tragen zur Stabilität des Stromnetzes sowie zur Erreichung nationaler Klimaziele bei. Die Projekte profitieren von bewährter modularer Technik.
Anleihegläubigerbeschluss ermöglicht Bestellung von wichtigen Sicherheiten für künftige Bürgschaften
Die Bundesnetzagentur vergab in der Februar-Ausschreibungsrunde Zuschläge für insgesamt 439 Gebote regenerativer Energieprojekte mit einer kombinierten Leistung von 3,4 GW. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,54 Cent je Kilowattstunde. Obwohl ABO Energy nur begrenzt Gebote eingereicht hatte, erlaubt ein Beschluss der Anleihegläubiger vom 9. März nun die Bestellung notwendiger Bürgschaftssicherheiten. Diese wesentliche Anpassung optimiert beträchtlich das finanzielle Risikoprofil, stärkt nachhaltig die Kapitalbasis und verbessert die Erfolgsaussichten bei künftigen Ausschreibungen deutlich.
Drei neue Windparks genehmigt: NRW, Saarland und Thüringen erhalten
Die jüngste Genehmigungsoffensive von ABO Energy umfasst drei Windparkprojekte in Deutschland. In Olpe-Rehringhausen in Nordrhein-Westfalen werden drei Enercon E-175 Turbinen installiert, um 21 Megawatt Nettoleistung zu liefern. Im Saarland bei Tholey erhielten zwei Nordex N163 Anlagen mit zusammen 14 Megawatt grünes Licht. In St. Gangloff in Thüringen genehmigten Behörden den Typenwechsel auf fünf Nordex N163 Turbinen der neuesten Generation und eine Gesamtleistung von 35 Megawatt. Alle Anlagen werden planmäßig realisiert.
Vestas V162 Einheiten ermöglicht schnelle Projektumsetzung bei Nonnenholz II
ABO Energy hat im Rahmen einer strategischen Portfoliooptimierung die exklusiven Projektrechte am Windpark Nonnenholz II in Unterschneidheim veräußert. Das Vorhaben umfasst den Aufbau einer einzelnen Vestas V162-Anlage mit sechs Megawatt Leistung. Da der Vergütungstarif feststeht und alle erforderlichen Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind, kann der Erwerber sofort mit der Umsetzung beginnen. Durch diese kurze Realisierungsphase lässt sich eine schnelle Inbetriebnahme sicherstellen und der Netzeinspeisung grüner Energie rasch nachkommen ohne Verzögerungen durch Genehmigungsfragen.
ABO Energy aktiviert Finanzierung für Windpark Ortenberg, legt Ausbaubasis
ABO Energy hat kürzlich das Finanzierungsvolumen für den Windpark Ortenberg in Hessen freigegeben. Das Projekt besteht aus drei Enercon E-175-Modellen mit einer Gesamtleistung von 21 MW. Durch die Freischaltung der Mittel sind alle technischen und administrativen Voraussetzungen für die Fortführung der Bauarbeiten erfüllt. Die Finanzierung unterstützt den termingerechten Abschluss der Errichtung, erhöht die Investitionssicherheit und trägt zur Realisierung stabiler Ertragsströme im deutschen Onshore-Segment bei. Sie stärkt das Vertrauen der Kapitalgeber.
Genehmigte Windprojekte in Deutschland: 650 MW sichern künftige Ertragsströme
Deutschland verfügt aktuell über 650 MW genehmigter Windenergieprojekte, betont Kristof Frank, Bereichsleiter Windkraftentwicklung Deutschland. Diese Kapazität bildet eine belastbare Ausgangsbasis für planbare Erlöse in den kommenden Monaten und Jahren und unterstützt die nationale Energiewende. Frank lobt besonders die Leistungsbereitschaft und das Fachwissen der beteiligten Teams, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Dank dieser starken Projektpipeline können Umsetzungszeiträume beschleunigt, Investitionsrisiken minimiert und langfristige Rentabilität gesichert werden. Die Basis gewährleistet solide Ertragsprognosen.
Durch die erfolgreiche Erlangung von Zuschlägen bei Bundesnetzagentur-Ausschreibungen, die Erteilung umfassender Genehmigungen für Windparks verschiedener Größenordnungen, den Verkauf einzelner Projektrechte sowie die Aktivierung neuer Finanzierungsstrukturen baut ABO Energy seine Präsenz im deutschen Onshore-Markt konsequent aus. Zusätzlich ermöglichen flexiblere Bürgschaftskonditionen und eine genehmigte Projektpipeline mit insgesamt 650 MW eine schnellere Umsetzung zukünftiger Windenergieanlagen bei gleichzeitig verlässlichen und planbaren Ertragsströmen. Dies garantiert planbare Abläufe, stärkt die Investitionssicherheit, fördert kurzfristig, langfristig verlässliche Renditechancen.

