Alstom hat die vertraglich vereinbarte Option mit der Regierung Victorias aktiviert, um 25 weitere Xtrapolis 2.0-Züge zum Preis von 270 Millionen Euro zu bestellen. Damit umfasst die lokale Flotte künftig 50 Fahrzeuge auf der global eingesetzten Adessia-Plattform, die zu 60 Prozent aus in Australien produzierten Bauteilen besteht. Dieses Vorhaben sichert hunderte Arbeitsplätze, stärkt die regionale Lieferkette und liefert barrierefreie, energieeffiziente Elektrotriebzüge mit 1225 Sitz- und Stehplätzen mit innovativen integrierten Rampensteuerungen.
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Durch Optionserweiterung wächst Flotte auf 50 Züge in Victoria
Gemäß einer Vertragsoption aus 2021 produziert Alstom in seinen Victoria-Produktionsstätten 25 weitere Xtrapolis 2.0-Komforttriebzüge. Dafür sind insgesamt 270 Millionen Euro veranschlagt. Die neuen Einheiten erhöhen die von der Regierung Victorias in Auftrag gegebenen Elektrotriebzüge auf 50 Fahrzeuge. Bereits ab Mai 2026 wurden die ersten der zusätzlichen Züge in den Linienbetrieb integriert, um das Angebot im Nahverkehr zu erweitern und die Effizienz sowie die Pünktlichkeit für Fahrgäste zu steigern, dauerhaft zuverlässig.
Zukunftssichere Wertschöpfung: 60% lokaler Inhalt in Xtrapolis 2.0 gewährleistet
Durch die Festlegung einer sechzigprozentigen lokalen Informationsquote werden bei den Xtrapolis 2.0 hauptsächlich Komponenten aus victoriaustralischer Produktion genutzt. Diese Vorgabe steigert das Auftragsvolumen für Zulieferbetriebe in Melbourne und regionalen Standorten erheblich, was wiederum die Beschäftigung von hunderten Auszubildenden, Facharbeitern und Montageexperten dauerhaft sichert. Zugleich stärkt Alstoms enge Verzahnung mit lokalen Herstellern die strategische Unabhängigkeit Australiens im Schienenverkehr und baut die inländischen Kapazitäten kontinuierlich aus und fördert langfristig technologische Innovationskraft dauerhaft.
225 Sitzplätze bieten hohen Kapazitätsspielraum bei Komfort und Zugänglichkeit
Die sechswagenigen Einheiten bieten eine maximale Kapazität von 1.225 Reisenden bei einer durchgehend bodenebenen Bauweise. Extralange Türöffnungen und breite Gänge ermöglichen schnelle Flussbewegungen. Definierte Zonen mit Sicherheitsgurten und Haltevorrichtungen unterstützen Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen sowie Fahrradfahrer. Automatische Rampenausfahrmechanismen nivellieren Bahnsteigunterschiede, während präzise taktile Bordmarkierungen und vernetzte Sprachansagen für sichere Orientierung sorgen. Das offene Interieurkonzept verbessert die Bewegungsfreiheit und steigert den Gesamtreisekomfort. Modulare Sitzelemente und USB-Ladeports runden das moderne Ausstattungspaket ab.
Regeneratives Bremsen und zeitgemäße Technik definiert nachhaltige Bahnfahrt neu
Die Xtrapolis 2.0 integriert die bewährte Adessia-Plattform und erweitert sie um regenerative Bremskomponenten, die beim Abbremsen entstehende Energie zurück in den Stromkreislauf einspeisen. Dieses innovative Bordenergiesystem verringert den Nettostromverbrauch erheblich, verbessert die Energieausbeute und senkt die CO?-Emissionen während des täglichen Einsatzes. Alstom liefert damit eine moderne Lösung für emissionsarme Mobilität und unterstreicht seinen Anspruch, den städtischen und regionalen Schienenverkehr nachhaltig zu verbessern. Dies reduziert Betriebskosten und steigert die Systemverfügbarkeit.
Lokaler Fertigungsanteil 60 Prozent: Alstoms jetzt erfolgreiche globale Adessia-Erweiterung
In über sechzig transitiven Nahverkehrsnetzen weltweit sind Adessia-Fahrzeuge täglich für mehr als zwanzig Millionen Fahrgäste unterwegs. Die optimierte Xtrapolis 2.0-Generation baut auf langjähriger Praxiserfahrung auf und erfüllt zugleich lokale Fertigungsanforderungen. Durch die jüngste Erweiterung des Rollouts in Victoria demonstriert Alstom die globale Tragweite und Modularität seiner Plattform. Dieser Ansatz verbindet internationale Qualität, Serienproduktion und nachhaltige Wertschöpfungsketten, um den stetig wachsenden Anforderungen moderner Mobilität gerecht zu werden. Er sichert Effizienz, Qualität.
Verbesserte Zugsicherheit durch moderne Technik minimiert Ausfälle und Verzögerungen
Seit Mai 2026 koordiniert Alstom das schrittweise Ausmustern einer Fahrzeuggeneration aus den frühen 1980er-Jahren zugunsten moderner Elektrotriebzüge. Diese punktet mit einer robusteren Sicherheitsarchitektur und verringert ungeplante Stillstände deutlich. Vereinfachte Instandhaltungsprozesse und längere Wartungsintervalle senken den Aufwand und die Kosten für Betreiber. Die optimierten Fahrdynamiken ermöglichen eine geschmeidigere Fahrt. In der Folge verbessern sich Pünktlichkeit und Servicequalität auf dem weitverzweigten Schienennetz Victorias. Zudem profitieren Pendler von stabilen Verbindungen und höherer Zufriedenheit.
Die Bestellung von 25 weiteren Xtrapolis 2.0-Zügen vergrößert Victorias Flottenvolumen auf 50 Einheiten und demonstriert die Flexibilität der modularen Adessia-Plattform. Durch die standardisierte Bauweise lassen sich 60 % der Komponenten lokal erzeugen, was Lieferketten vereinfacht und die Produktion beschleunigt. Die Fahrzeuge verbinden regenerative Bremssysteme mit energieeffizienten und leistungsstarken Antrieben und bieten barrierefreie Einstiege. Mit einer Kapazität von 1.225 Fahrgästen pro Zug entsteht ein skalierbares, nachhaltiges Konzept für den urbanen und regionalen Nahverkehr.

