Einweihung erfolgt unter Anwesenheit Crumbach, Rohwer und weiteren Politikvertretern

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Am 1. September eröffnete Vattenfall den 46 MWp starken Solarpark Nauen in Brandenburg. Die Anlage produziert pro Jahr rund 47 GWh Solarenergie und beliefert die Wieland Gruppe in Ulm über einen zehnjährigen PPA-Vertrag. Dieses rechtsverbindliche Abkommen garantiert die volle Abnahme des Stroms und sichert dem Projekt damit langfristige Erträge ohne staatliche Zuwendungen. Gleichzeitig leistet das Photovoltaikkraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Kupferproduktion in Süddeutschland und zur Stärkung regionaler Erzeugungsstrukturen.

46-Megawattpark Nauen vernetzt mit E.DIS ohne öffentliche Finanzierung erfolgreich

Vor Ort beim offiziellen Start des Solarparks Nauen am 1. September waren Robert Crumbach, Infrastrukturminister Brandenburgs, und Lars Rohwer, Wirtschafts- und Energieexperte im Bundestag. Vattenfall hatte den rund 40 Kilometer westlich von Berlin gelegenen Standort eigenfinanziert errichtet und im Juni mittels E.DIS-Verbindung ans Stromnetz angeschlossen. Die Eröffnung verdeutlicht das Potenzial kostenoptimierter Photovoltaikprojekte ohne öffentliche Mittel und fördert Vertrauen in private Akteure als Treiber der Energiewende unterstreicht nationale Klimaschutzambitionen.

Solarstrom Made in Havelland sichert langfristig Ulmer Produktion nachhaltig

Ausgestattet mit 46 Megawatt Peak erzeugt die Anlage im Havelland rund 47 Gigawattstunden Solarstrom pro Jahr. Damit lassen sich etwa 15 Prozent des Bedarfs der Wieland Gruppe in Deutschland decken. Der erzeugte Strom wird direkt ins Ulmer Werk geleitet und als „Solarstrom Made in Havelland“ ausgewiesen. Das Konzept verknüpft regionale Energiegewinnung mit industrieller Verbrauchssicherheit, verringert CO?-Emissionen signifikant und schafft langfristig stabile und kalkulierbare Energiekosten.

Investitionssicherheit für Solarpark gewährleistet langfristiges PPA mit industriellem Abnehmer

Vattenfall und die Wieland Gruppe haben ein zehnjähriges Stromabnahmeabkommen geschlossen, das die gesamte Solarstromproduktion garantiert. Dieses PPA stellt die wirtschaftliche Tragfähigkeit und Planungssicherheit sicher, um den Solarpark ohne staatliche Zuschüsse aufzubauen und zu betreiben. Das Abnahmeversprechen reduziert erhebliche Risiken, sichert stabile Cashflows und verbessert die Renditechancen. Für die Wieland Gruppe bringt es planbare Energiepreise und unterstützt die CO?-Reduktionsziele durch langfristigen Bezug erneuerbarer Energie.

Lokale PPAs sichern Investoren Planungssicherheit und stärken regionalen Energiemarkt

Dem Vattenfall-Manager Claus Wattendrup zufolge sind Strompartnerschaften ein effektives, marktbasiertes Mittel, um die dezentrale Erzeugung erneuerbarer Energie langfristig zu fördern. Abnahmeverträge sorgen für Investitionssicherheit und garantieren zuverlässige Lieferungen. Unternehmen können so ihre Nachhaltigkeitsziele verbindlich umsetzen. Da das Modell ohne Förderungen auskommt, entstehen keine Kosten für steuerfinanzierte Programme. Gleichzeitig werden regionale Wertschöpfungsketten gestärkt und eine stabile Basis für die lokale Energiewende geschaffen, ohne öffentliche Mittel zu beanspruchen.

Nauen Solarpark liefert Entscheidenden Beitrag zur Wieland Kupferproduktion Netto-Null-Strategie

Nach Auffassung von Gregor Tschernjavski, CFO der Wieland Gruppe, gehört die vollständige Dekarbonisierung der Kupfer- und Kupferlegierungsproduktion zu den vorrangigen Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie. Der zehnjährige Strombezug aus dem Solarpark Nauen stelle eine verlässliche Versorgung mit reinem Solarstrom sicher und unterstütze den Plan, bis 2045 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Das Beispiel zeige, wie sich betriebswirtschaftliche Effizienz und ökologische Verantwortung in der deutschen Industrie sinnvoll kombinieren lassen. Es biete langfristige Planungssicherheit für Investoren.

Wirtschaftssicherheit für Unternehmen durch stabile langfristige Stromlieferverträge und Innovation

Langfristige Stromlieferkontrakte sind eine effektive Brücke zwischen Industrie- und Energiepolitik. Mit fixen Abnahmepreisen über viele Jahre hinweg erhalten Unternehmen die nötige Planungs- und Kostensicherheit, während Erzeuger von erneuerbaren Energien stabile Absatzperspektiven gewinnen. Gleichzeitig bieten sie die Grundlage, um politische Instrumente wie vergünstigte Industriestromtarife und Strompreiskompensation präzise und wirtschaftlich einzusetzen. Dies führt zu beschleunigten Investitionen in erneuerbare Erzeugungsanlagen und stärkt die nationale Energieversorgung.

Das heutige Inbetriebnahmeprojekt Solarpark Nauen zeigt, dass die Energiewende auch ohne staatliche Subventionen gelingen kann. Private Investoren stellten das Kapital für eine 46 MWp-Anlage bereit, die jährlich rund 47 GWh regenerativen Strom erzeugt. Eine zehnjährige PPA mit der Wieland Gruppe sichert den Abnehmern langfristige Versorgung und Preisstabilität. Durch diese innovative Finanzierungs- und Vermarktungsstruktur werden CO2-Emissionen in der Industrie gesenkt und wesentliche Impulse für das deutsche Klimaziel gesetzt.

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